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sein Werk erganzt hat. Von sich aus hat C allem Anscheine nach nur kurze Berichte über das Kloster Egmond und die Grafen von Holland und vielleicht einige Erganzungen zu den Utrechter Nachrichten hinzugefügt; zwischen 1112 und 1173 rührt der uns vorliegende Wortlaut auch der Utrechter, Egmonder und hoMndischen Nachrichten jedenfalls überwiegend von F her.

DaB C vor seinem Eintritt in das Kloster Egmond dem Utrechter Marienstift angehört hat, darf man aus der Benutuing eines Annalenwerkes aus St. Marien für den C-Text der Egmonder Annalen schlieBen. Auch das Kopiar Ratbods und die Chronik Reginos, die ihnen in der Handschrift vorausgehen, sind aus dem Marienstift nach Egmond gekommen, wie wir unten (Kap. VII 2) dartun werden.

Wie C war auch D, der den C-Text der Annalen bis 1199 und dann in breiter Ausführlichkeit von November 1203 bis Anfang 1205 fortsegte, vor seinem Eintritt in das Kloster Egmond, dem er schon nach Ausweis des Berichtes von 1176 angehörte, ein Utrechter Geistlicher. Denn die Utrechter Berichte, die im ersten 'Teile zu 1177, 1178, 1196, 1197, 1198 vorkommen, haben teilweise eine ausgesprochene Utrechter Lokalfarbe. Die Haltung des Grafen Dietrich VII. bei der doppelten Königswahl von 1198 beurteilt D sehr abfailig; vielleicht war er schon damals der entschiedene Anhanger des Grafen Wilhelm, als der er in den Berichten des zweiten Teiles erscheint.

Noch unter Graf Wilhelm t (f 1222) hat dann ein dritter Verfasser, der in der Handschrift durch die Hünde F und Fx verbreien ist, den C-Text von 1112 bis 1173 durch einen neuen, stark erweiterten erseljt. Den D-Text lieB er dagegen im wesentlichen unverandert und fügte nur zu 1197 den ausführlichen Bericht über Graf Wilhelm und zu 1202 den Bericht über den von Graf Dietrich VII. geführten Krieg ein, sowie nachher auf einem früheren Blatt (149) den Weihebericht zu 1199. Ebenso wie C hat auch FFX den Annalentext nachtraglich durch Glossen erganzt, die aus Sigeberts Chronik und einer Fortsegung derselben geschöpft sind.

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