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II. DIE HEILIGENLEBEN DES MÖNCHS FRIEDRICH UND DER BIBLIOTHEKSKATALOG.

1. Die vita und die miracula sancti Adalberti.

Die handschriftliche Überlieferung der vita Adalberti reicht nicht über das 16. Jahrhundert zurück. Die Ausgabe der Bollandisten von 1709 (Acta sanctorum Juni V 94 ff.) ist 1794 wiederholt von Jos. Ghesquière (Acta sanctorum Belgii VI 661 ff.); Auszüge bietet Holder-Egger, MG. SS. XV 699ff.

Auf die Unglaubwürdigkeit der vita hat 1886 K. von Richthof en (Die alteren Egmonder Geschichtsquellen S. 233 ff.) hingewiesen, obwohl er die Angabe am SchluB der vita, daB sie auf GeheiB des Erzbischofs Egbert von Trier, also um 990, verfaBt sei, nicht beanstandete. Konservativer hat sich Pijnacker Hordijk in einem 1900 in BVG. 5. reeks I 153 ff. erschienenen Aufsatz geaüBert, und 1915 hat Gosses, Holland S. 52 ff. die Nachrichten der vita verwertet, ohne die Frage nach ihrer Glaubwürdigkeit auch nur aufzuwerfen.

Die erwahnte Angabe der vita über ihre Abfassung lautet wiefolgt: Haec de vita et virtutibus opinatissimis confessoris Christi Adalberti Mediolacensis coenobii excudere cucullarii iubente serenissimo eiusdem monasterii domino supranominato videlicet summo praesule Egberto, qui rerum honestarum et ad divinum cultum proficientium solertissimuS et indefessus eminet procurator.

DaB es eine von einem Mettlacher Mönch in der zweiten Halfte des 10. Jahrhunderts verfaBte vita Adalberti in der Tat gegeben hat, wissen wir aus den gegen Ende des 11. Jahrhunderts aufgezeichneten miracula sancti. Liutwini (MG. SS. XV 1264). In innen wird als Mitschüler zweier Zöglinge der Mettlacher Klosterschule, welche an die seit etwa 972

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