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necarent gladio, alios captivos ducerent, sanctus vir, de quo praesens loquitur textus, simul cum eis comprehensus iudicio reservatur examinandus.

Er wird ad praesidis tribunal geführt und, da er sich weigert, den heidnischen Göttern zu opfern, unter Martern hingerichtet. Sicque .... ut tempus passionis ipsius ita et locus sepulturae .... ab omnibus ignorabatur, donec placuit divinae pietati tali revelatione eius sacras manifestare reliquias. Recht deutlich ist also erkennbar, daB der Verfasser von Ierons Schicksalen überhaupt nichts weiB, und daB es ihm nur darauf ankommt, in passender Weise auf die Translation vorzubereiten. Sie spielt tempore quo totius Galliae principatus monarchiam deo constituente obtinuit Otto ad corrigendam pravitatem malefactorum strenuus, ad corroborandam divini cultus sanctimoniam omni seculo predicandus. Nach Blok (S. 19) ist dies „eene loftuiting die zoo uitbundig in den mond van een monnik uit Trier, die Egbert, Otto's trouwe kanselier, goed kende, uitstekend zou passen op het jaar 973, toen Otto II. bij den dood zijns vaders alleen keizer werd". Wir sind im Gegenteil der Meinung, daB die Bekampfung der pravitas malefactorum von einem Schriftsteller des 10. Jahrhunderts ganz sicherlich n i c ht als Aufgabe des Kaisers bezeichnet werden konnte, wohl aber von einem im zweiten Jahrzehnt des 13. Jahrhunderts schreibenden Verfasser, der sich dunkel des am 22. Marz 1209 von Kaiser Otto IV. dem Papst gegebenen Versprechens erinnerte: Super eradicando haereticae pravitatis errore auxilium dabimus et operarm efficaeem (MG. Leges IV 217). Auch davon abgesehen ist Bloks Vermutung, daB Rupert von Mettlach auch der ursprüngliche Verfasser der vita und translatio Hieronis gewesen sein möge, gegenstandslos. Denn das mystische Halbdunkel, das auch über den Vorgangen der translatio ruht, zeigt deutlich genug, daB der Verfasser auch hier nichts Tatsachliches zu berichten weiB. Hieron erscheint einem Laien namens Nothbodo und gebietet ihm: Nunc vade in vicum Northico cognominatum, ibique meum invenies sepulcrum munitis compositum lapillis... mea tollens membra perferes ea ad loca Haecmunda iure

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