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nalem qui incipit a passione Cucuphatis in quo c^ntinetur vita Gregorii.

Es haben also von diesem Kaplan, dessen Name vom Abschreiber zweimal in derselben Weise verstümmelt wurde, zwei Handschriften existiert, von denen die eine durch ihn selbst unter Abt Ascelinus (f 1129) an das Kloster gekommen sein soll, wührend die andere sich noch um 1240 im Besig des presbyter Nicolaus de Zainden befand. Die fata libellorum sind hier nicht recht deutlich.

Unter Zainden ist 's Gravezande zu verstehen, wo Mathilde von Brabant, auf Grund des Verlöbnisses von 1214 mit Graf Florens IV. von Holland vermühlt (OB I 245), nach dessen Tode (1234) eine Pfarrkirche gestiftet hatte (OB I 368. 369). Man darf annehmen, daB sie die Pfründe mit einem Geistlichen aus ihrer Umgebung besetjt hat.

DaB Kaplan Nummarus, wie der Katalog behauptet, unter Ascelinus gelebt habe, ist schwerlich richtig, weil ein Kaplan des Grafen in Holland erst 1156, ein Kaplan der Grafin erst 1198 bezeugt ist (oben S. 40). Daran, daB Nummarus capellanus comitisse-war, wird man aber festhalten müssen.

Hat er aber erst um 1200 gelebt, so würden die Schicksale seiner Bücher verstandlicher werden. Er hat eins davon dem Kloster Egmond überwiesen; ein anderes ist im Haushalt der Grafin geblieben und so an einen Hausgeistlichen der Grafin Mathilde gekommen, den sie spater mit der Pfarre zu 's Gravezande ausstattete.

Zweifelhaft ist es jedenfalls um die Angaben bestellt, die der Katalog über die von Erzbischof Egbert geschenkten Bücher macht. Sie finden sich teüweise auch in dem Grafenregister und in der Grafenurkunde von 1083 OB I 89, die aber beide, wie im folgenden Kapitel darzutun ist, erst um 1175 entstanden sind. Das Grafenregister (BVG. 3. reeks V 191) nennt deren sechs: missale, capitulare, passionale, tripartitum psalterium, maiorem Donatum, glossarium. Die Grafenurkunde gibt nur an: missale, capitulare, historiam vetus novumque testamentum continentem multosque alios libros. Schon diese historia-, die in der Vorlage, dem Grafenregister, nicht steht,

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