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IIL DIE GRAFENURKUNDE VON 1083, DER EVANGELIENTEXT UND DER LIBER SANCTI ADALBERTI.

ïi Die ausseren Merkmale und die Fassung der Grafenurkunde.

Die Reihe der Urkunden der Grafen von Holland für die Abtei Egmond beginnt mit dem groBen Privileg des Grafen Dietrich V. vom 26. Juli 1083 OB 189, das schon viele beha diplomatica über sich hat ergehen lassen müssen. Nachdem schon 1698 A. Matthaeus (De Nobilitate, S. 136 ff.) und 1772 B. Huydecoper (Rijmkronijk van Melis Stoke I 485 ff. 494 ff.) die Echtheit angefochten haften, ist 1780 A. Kluit (Historia critica comitatus Hollandiae et Zeelandiae II 1, 128 ff.) für dieselbe eingetreten, so daB 1857 Bakhuizen Van den Brink (Het Nederlandsche Rijksarchief I S. 186) sich in diesem Sinne üuBern konnte. Siegfried Hirsch bezeichnete die Urkunde 1862 (Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich II.. Band I S. 341 Anm.. 3) als „unbedingt echt und die eigentliche Leuchte unseres Wpges", und noch 1886 hat K. von Richthof en (Die alteren Egmonder Geschichtsquellen S. 153 ff.) sie ohne Bedenken als echt verwertet. Durch von Richthofens Auslassungen wurde jedoch ein erneuter, sehr wuchtiger Angriff gegen die Echtheit hervorgerufen; er ging von M. S. Pols aus und erschien 1888 in BVG. 3. reeks IV S. 128 bis 152. Diese Untersuchung brachte einen entscheidenden Fortschritt, indem sie das Verhaltnis der Urkunde zu einer nahe verwandten chronikalischen Quelle, dem nicht vor Mitte der 1120 er Jahre entstandenen sogenannten Grafenregister, klarstellte. Dieses Grafenregister hatte Bakhuizen van den

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