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sie sei eine notitia, ist mir schlechterdings unverstandlich. Und auch wenn sie es ware, würde das für die diplomatische Kritik ganz belanglos sein.

2. Der Evangelientext.

Der Evangelientext ist ein Verzeichnis von Zuwendungen, welche die Grafen der spater unter- dem Namen Holland zusammengefaBten Gebiete und andere Fromme im 10. und 11. Jahrhundert der Egmonder Kirche gemacht haben. Er hat in einem Evangelienbuch gestanden und wird daher vorruns, ebenso wie von der bisherigen Forschung, als Evangelientext (Evangelieaanteekeningen) zitiert.

Überliefert ist uns dieser Text nicht in dem Evangelienbuch selbst, sondern abschriftlich in dem (S. 30, 71) schon angeführten Egmonder Kopiar E. Daraus hat ihn bruchstückweise van den Bergh (OB I 25, 66, 68, 90), im Zusammenhang 1857 Bakhuizen van den Brink (Het Nederlandsche Rijksarchief I S. 189—196) und 1914 S. Muller (BMHG. XXXV 9 ff.) herausgegeben.

Das Verzeichnis nennt als Wohltater der Egmonder Kirche die Grafen Dietrich (I.) und seine Gattin Geva, Dietrich (II., t 988) und seine Gattin Hildegard, Arnulf ("f" 993) und seine Gattin Ludgarda, endlich des Grafen Florens (I.) Sohn Dietrich (V., 1061—1091) und seine Gattin Othelhilda. Dazwischen fehlen also Dietrich Hl. (f 1039), Dietrich IV. (f 1049) und Florens I. (f 1061). Hinter den Schenkungen Arnulfs wird zunachst eine Reihe von Privatleuten mit ihren Zuwendungen aufgeführt und dann noch eine von Dietrich II. hérrührende Schenkung, der Zoll zu Alkmaar, nachgetragen. Daran schüefit sich Dietrich V., der dem Kloster einen Zins zu Alkmaar und das Amt Alkmaar zugewiesen hat, und endlich wieder eine Gruppe privater Wohltüter.

Der Kopist E hat uns den Evangelientext nicht unveründert überliefert, sondern mit Zusügen. Als soldier ist ein den Angaben über Dietrich V. angehangter Satj, der einen Hinweis auf die Grafenurkunde von 1083 enthalt, schon 1888 von Pols (a. a. O. IV 138 ff.) erkannt worden.

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