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van den Brink (a. a. O. S. 192 Anm.) überzeugt, daB er erst nach Gregor VII. gelebt habe.

Fünftens ehdlich ist ganz ungeheuerlich die Behauptung, Dietrich U.. habe dem Kloster überwiesen in villa Vellesan

nominata altare eiusdem ecclesie a nona usque ad

nonam in festo sancte Agathe. Es würde sich auch aus dem 11. oder 12. Jahrhundert kein zweites Beispiel einer solchen Schenkung beibringen lassen. Aber freilich hatte man in Egmond einen Beweis für den Rechtsanspruch auf die St. Agathenkirche in der Parochie Velsen nötig. Die Mutterkirche Velsen sowohl wie die zu Aagtenkerk (jeljt Beverwijk) waren, wie wir aus der Echternacher Handschrift und aus der Urkunde von 1063 wissen, dem Kloster Echternach von den hollandischen Grafen im 11, Jahrhundert entrissen worden, und beide Kirchen gehören auch zu denen, auf die Abt Gerhard erst durch den Vertrag von 1156 OB I 134 verzichtet hat.

Und ferner wissen wir aus dem Urbar des Liber s. Adalberti (BMHG. XXXV, 29; vgl. unten S. 108ff.), daB der villicus des Klosters Egmond in der Aagtenkerk das buttink über die Ministerialen dieses Ortes zu halten hatte: quandam pensionem dare solent ministeriales ecclesie comiti terre, que buttink dicitur; cui pensioni presidebit vülicus ecclesie; cuius summa est 30 sol., 2 sol. insuper; de quibus 12 den. recipiet ad usus suos, sculteto Vero ville in Aghteskerke alios 12 dari faciet. Dieses buttink ist also ein landesherrliches Gericht, in dem eine Steuer von einem bestimmten Betrag zu zahlen war: es ist ein Botding wie das in der Handfeste des Grafen Florens V. für Leiden von 1266 OB II 151 erwahnte, dessen Betrag 65 sol. nicht übersteigen soll.

Nun wird die Frist für die Abhaltung eines landesherrlichen Gerichts anderwarts mit einem Tage in derselben Weise wie in der Stelle des Evangelientextes angegeben. So sagt das Drenter Landrecht von 1412, Art. 49, angeführt bei Fockema Andreae, Bijdragen tot de Nederlandsche rechtsgeschiedenis V (1914) S. 13: wanneer des bisschops amptman van Utrecht in Drenthe dinghe holden sei, soe sei hi

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