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hatte, und mindestens ein Teil derselben wird an die Egmonder Kirche übergegangen sein, die wir spater im Besig jenes Diplomes finden. Die im Diplom von 922 bezeichnetén Güter schlieBen sich somit nach Norden an die in Arnulfs Diplom genannten an: diese liegen südlich, jene nördlich des Suithardeshag.

DaB Graf Dietrich I. in der Tat GrundbesKj auf Terschelling hatte, der an die Egmonder Kirche übergegangen ist, erhellt aus dem Evangelientext. Er nennt unter den (angeblichen) Zuwendungen Dietrichs I. an das Kloster Egmond: In orientali parte fluminis, quod vocatur Fle, unam mansam, quam mutuavit domhuis Theodericus iunior filius prefati Theoderici dans aliam mansam et dimidiam in villa Nienthorp nominata, que integra cum altera dimidia singulis annis libras tres persolvunt, sed vi arruptae sunt.

Die Ortschaften Fortrapa und Kinnem waren in dem echten Diplom von 922 also jedenfalls genannt. Dagegen ist ganz ausgeschlossen, daB sie schon dort, wie Gosses annimmt, die üuBersten Punkte des in „Streulage" sich erstreckenden Beshjes der Egmonder Kirche bezeichnetén. Ganz unabhangig von der Frage, ob Fortrapa in Zeeland oder auf Wieringen zu suchen ist, ist eine derartige Umgrenzung klösterlichen Streubesitzes in einer Königsurkünde von 922 ganz unmöglich. Durch die beiden Orte und den Suithardeshag war in dem echten Diplom die Grenze der Grafschaft Texel angegeben, ahnlich wie in dem Diplom von 889 die Grafschaft Kinnem durch Rhein und Suithardeshag bestimmt wird, aber ganz gewiB nicht der raumliche Umfang des Egmonder Grundbesitzes. In dem echten Diplom von 922 können die geschenkten Güter noch nicht Pertinenz der Egmonder Kirche gewesen sein; diese ist erst durch Interpolation desselben Fülschers, der auch das Datum veranderte, in die Urkunde hineingekommen. In ihrer echten Gestalt' verbriefte sie dem getreuen Dietrich eine königliche Schenkung von Gütern in der zwischen Suithardeshag, Vartrop auf Wieringen und Kinnem auf Terschelling gelegenen Grafschaft. Erst spüter sind diese Güter ganz oder teilweise an

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