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van de Coppello (BVG. 3. reeks V 74) für interpoliert erklart; nach ihm sind in dem Satj

Ad hoe etiam totum quod de nostro iure in pago Texla nuncupato in beneficium tenuit cum omni utilitate ad hoe appendente, excepto quod vulgari lingua dicitur huslada, ad integrum sibi in proprium tradidimus in comitatibus ita nuncupatis Masalant, Kinhem, Texla

die hier gesperrt gedruckten Worte spater hinzugefügt, wahr^cheinlich im 11. Jahrhundert. Aber eine Begründung dieser recht folgenschweren Annahme findet man weder beiKappeyne noch bei Gosses. Men behoeft, sagt dieser, de-oorkonde maar aandachtig te lezen om te zien, dat dit oorspronkelijk niet in den tekst gestaan heeft. Ich finde im Gegenteil, daB die fraglichen Worte zum Verstandnis des Ganzen unbedingt erforderlich sind. Der Vorbehalt der huslotha soll sich nicht nur auf den Besitj in Texel, sondern auch auf den in Maasland und Kennemerland beziehen. Das ist ziemlich ungeschickt zum Ausdruck gebracht, aber gerade dieses brüchige Satjgefüge entspricht dem Stil der ottonischen Königsurkunden, die bekanntlich der Mehrzahl nach ohne Konzepte mundiert wurden. Vgl. darüber jetjt BreBlau, Handbuch der Urkundenlehre2 III (1915) 139f.

DaB die drei Grafschaften tatsachlich bestanden haben, wird auch Gosses nicht bestreiten wollen, da er ja annimmt, daB sie einem Interpolator des 11. Jahrhunderts bekannt waren. Die Grafschaft Kennemerland wird überdies für 889 durch das Diplom Arnulfs, die Grafschaft Texel für 922 durch das Diplom Karls des Einfaltigen bezeugt, das Gosses freilich ganz anders auslegt. Der Verfasser des DO III19 nimmt als bekannt und selbstverstandlich an, daB der Empfanger des Diplomes im Besige der Grafschaften ist, und kommt deshalb auf sie erst beim Vorbehalt der huslotha zu sprechen; dabei fallt er ein wenig aus der Konstruktion.

Für die UberUeferungsgeschichte der vier Diplome ist wesentlich, daB OB 126 und OB 143 die verfalschte Fassung, in der sie im Liber s. Adalberti vorkommen, durch C erhalten haben. Sollte sich herausstellen, daB C auch sonst an der Text-

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