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Worte zwar für eine nachtraglich eingefügte Korrektur des Textes, ohne ihn indessen darum für alter zu erklaren, da nach seiner Meinung Abt Ascelinus der Verfasser des Grafenregisters ist.

Für eine nachtragliche Einschiebung vermag ich die fragliche Stelle nicht anzusehen. Sie bildet eine der in den Text eingesprengten Reimzeilen, die als solche schon Bakhuizen van den Brink in seiner Ausgabe des Grafenregisters hervorgehoben hat. Sechs dieser Reimzeilen, auch von Fruin kenntlich gemacht, bilden den Anfang des Abschnittes über Dietrich n., sind also gewifi nicht spütere Zutat. Dem Verfasser der Verse hat, wie schon Pols (BVG. 3. reeks V 290) bemerkt hat, das Diplom des westfrankischen Königs Lothar von 969 noch in unverfaischter Fassung vorgelegen. DaB' sie von Abt Ascelinus gedichtet sind, ist möglich; aber er braucht nicht auch das Grafenregister selbst verfaBt zu haben. Der Hinweis auf die Entstehungszeit 1125/26 findet sich ja gerade in einem der Verse.

Als Quelle des Prosatextes kommt zunadhst der Evangelientext in Betracht. Dieses Verhaitnis ist allerdings von Pols (a. a. O. 386 ff.) bestritten worden. Unseres Erachtens mit Unrecht. Stellen wir beispielsweise einige der Schenkungen Dietrichs 13. nebeneinandèr, so erhalten wir folgendes Bild.

Evangelientext

(7) in Wymnam integram mansam

et dimidiam (8)

(9) in Walleshem mansas tres.

(10) in Osdem mansas duas et dimidiam.

(11) in Limban mansas quatuor et dimidiam.

(12) in Smithan mansas duas.

Grafenregister (BVG. 3. reeks V 190)

(7) in Winma manSum et dimidium.

(8) et ab eodem mansu usque in Arem omnem terram cultam et incultam in agris et pascuis.

(9) in Wallehem mansus III1).

(10) in Osdem mansus II et dimidium.

(11) in Limban mansus II et dimidium.

(12) in Smitthan mansus II.

') lm Druck S. 190 durch Druckfehler: n. Vgl. S. 314 Anm. 1. Oppermann, Untersuchungen zur nordniederlandischen Geschichte. 7

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