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mit den apokryphen Nachrichten des Grafenregisters hat zutreffend schon 1914 H. Coster (De Kroniek van Johannes de Beka S. 29 f.) hingewiesen. Die von Gosses, Holland S. 29 Anm. 3 gegen Coster erhobenen Einwendungen sind also nicht gerechtfertigt.

Gosses selbst hat auf die Annahme einer Interpolation des DO III 19 und auf die von einem Falscher aus der zweiten Halfte des 12. Jahrhunderts herrührende Nachricht von der Übertragung einer Prafektur an Graf Dietrich I. groBenteils die Darstellung aufgebaut, die er in seinem genannten Buche von der Entstehung der Grafschaft Holland gegeben hat. Es wird darauf im zweiten Teile unserer Untersuchungen zurückzukommen sein.

C. Das Urbar.

Teil III—XVI des Liber s. Adalberti wird durch ein Urbar gebildet, das bis in die Zeit des Abtes Lubbertus t (1206 ^-tris 1226) herabreicht.

Nach Ansicht des Herausgebers S. Muller sind die Teile III, IV 2, V, VI1, VII, VIII und X unter Abt Ascelinus (1122 bis 1129) entstanden, wurden unter Abt Walther (1130—1161) Teil VI 2 und XI, unter Abt Wibold (1161—1176) Teil XII hinzugefügt und gehören Teil XIV und XVI vermutlich gleichj falls zu der unter Abt Ascelinus aufgestellten Güterliste. Die I unter IV 1 und V vorkommenden Urkunden halt Muller für spüter eingeschoben.

Die von Muller vorgenommene Zweiteilung des Urbars in eine systematisch angeordnete Güterliste und ein chronologisch angeordnetes Verzeichnis der spater hinzugekommenen Besituingen erscheint uns gerechtfertigt. Gegen den zeitlichen Ansajj der.einzelnen Teile aber haben wir Bedenken.

Das Güterverzeichnis in TeU Hl nennt unter den Einkünften des Klosters: in Alcmere de censu octo libras et de theloneo sex libras. Die letrfere Angabe weist auf den Anfang des 13. Jahrhunderts. Denn nach einem Akt von 1174 (OB 1150) hat Abt Wibold seinem Konvent 5 Pfund von den Einkünften des Zolles zu Alkmaar bis zur Rückzahlung einer Summe

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