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to primitiva donatione tradidit in villa Franla nominata mansus novem etc.

(Schenkung Arnulfs). ecclesiam super ripam fluminis quod vocatur Flardinghe cum decimatione sua; similiter Hargan et Sche cum decimatione sua.

ecclesiam Flardingha cum decimatione terre inter fluvium Matlinge et rivulum Thurlede qui vocatur Harga.

Es fragt sich also zunachst, in welcher Weise Grafenregister und Urkunde mit einander zusammenhangen.

Kappeyne van de Coppello hielt (BVG. 3. reeks V 14) das Register für eine Kompilation aus den Angaben der Grafenurkunde und des Evangelientextes. Er glaubte den Beweis für dieses Quellenverhaitnis an den oben (S. 97) unter No. 9 und 11 mitgeteilten Stellen über die Schenkungen Dietrichs ïï. zu Walleshem (bei Wimmenum) und Limmen und den entsprechenden Angaben in OB I 89 führen zu können. Nach dem Evangelientext schenkt Dietrich II. 3 Hufen in Walleshem und 4Va in Limmen, nach OB 189 keine in Walleshem, aber Vh in Limmen, nach dem Grafenregister 3 Hufen in Walleshem und Vk in Limmen. Die Urkunde hat also, so schloB Kappeyne, die Hufen in Walleshem mit denen in Limmen zusammengezogen; der Registrator hat das verstindnislos nachgeschrieben und aus dem Evangelientext gleichwohl auch die 3 Hufen in Limmen aufgenommen.

R. Fruin fand (V 202) diese Beweisführung so einleuchtend, daB er damit die Frage der Echtheit oder Unechtheit von OB I 89 für entschieden hielt, was doch auch dann nicht zutreffen würde, wenn Kappeyne recht hatte und das Grafenregister schon 1125/26 verfaBt ware; denn die Urkunde müBte, auch wenn sie alter ware als das Grafenregister, nicht notwendig echt, sondern könnte eine fast gleichzeitig mit ihm entstandene Falschung sein. Uberdies aber sind die Darlegungen von Kappeyne, wie schon Pols (V 314 f.) mit Recht geltend gemacht hat, keineswegs zwingend. Die einfachste Erklarung für den Unterschied in der Hufenzahl bietet doch

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