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Der Annalist C, von dem die vita s. Adalberti, der Evangelientext, die verfaischten Diplome OB I 26 und OB I 43 sowie das Grafenregister herrühren, hat also auch die unechte Grafenurkunde OB I 89 angefertigt.

Nachtrag zu S. 75f. In der Urkunde des Fretheboldus für die Utrechter Kirche von 996 bei Muller, Cartularium S. 67 No. 35 wird Bischof Ansfrid (f 1010) als pie memorie recolendus erwahnt, und die Handlung.ist geschehen in presentia domni pie recordationis Ansfridi presulis. Doch ist hier die Beurkundung offenbar nach dem Tode des Bischofs erfolgt, dessen Siegel nicht angekündigt wird. Die von de Geer van Jutfaas in, BVG. 3. reeks IX (1896) 59 f. gegen die Echtheit erhobenen Bedenken sind nicht gerechtfertigt; die Übereinstimmuhg des Formulars mit dem von Ansfrids Urkunde Cartularium S. 73 No. 40 zeigt nur, daB beide von einem bischöflichen Diktator verfaBt sind.

Unecht dagegen ist die Urkunde der Edelfrau Berta vom 21. Juli 1026 a. a. O. S. 79 No. 45, in der Bischof Bernold von Utrecht (f 1054) als gloriosus episcopus pie memorie Benno erwahnt wird, und deren Handlung sub presentia memorati episcopi geschehen ist. Vgl. schon Pijnacker Hordijk BVG. 4. reeks II (1902) 16 f.

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