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IV. SECHS WEITERE UNECHTE URKUNDEN.

Die Grafenurkunde von 1083 ist auch von denen, die ihre Unechtheit erkannt haben, bisher stets als vereinzelte Erscheinung behandelt worden; seit Kluit die in der Sache berechtigten, aber mit völlig unzulanglichen Mitteln unternommenen Angriffe Huydecopers auf die Echtheit der Egmonder Graf enurkunden von 1083, 1108, 1116, 1162 und 1174 abgewiesen hatte, hat niemand mehr daran gedacht, zusammen mit OB I 89 auch die übrigen alteren Urkunden aus dem Egmonder Klosterarchiv einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Wir holen jetjt das Versüumte nach und dehnen unsere diplomatische Untersuchung auf die folgenden Stücke aus:

1. (1106—1120) Abt Adalhard von Egmond OB 1107 = BMHG.

XXXV S. 20.

2. 1108 April 13. Graf Florens II. OB I 98. Beilage 2.

3. 1116 Juli 16. Graf Florens II. OB I 103. Beilage 3.

4. 1143 Okt. 7. Bischof Hartbert von Utrecht OB I 124.

5. 1162 Aug. 28. Graf Florens ÏÏL OB I 143.

6. 1174 Okt. 3. Graf Florens BL OB I 149.

Von diesen Urkunden sind zwei: OB I 124 und OB 1143, in angeblichen Originalen erhalten, die im Allgemeinen Reichsarchiv im Haag beruhen; die andern sind nur abschriftlich überliefert.

1. Die Urkunde des Bischofs Hartbert von 1143.

Das angebliche Original von OB 1124 war mit einem aufgedrückten Siegel versehen, das nicht mehr vorhanden ist. An der Herstellung der Urkunde sind zwei Hande beteiligt gewesen. Beide sind uns anderweitig bekannt. Die erste ist die Hand C, die auBer dem C-Text der Egmonder Annalen

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