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Als unecht hatte man dann nur die Worte „imperii sui" auszuscheiden. Die Tagesangabe nach dem Festkalender ist freilich in einer Urkunde von 1108 ebenso problematisch wie das Abtsjahr. Im Übrigen aber kann die Datierung in Verbindung mit den Zeugen als Bestandteil einer echten Grafenurkunde angesprochen werden. Ihr Inhalt bleibt ganz ungewiB.

Aus dem Verhaltnis des Formulars von OB 198 und OB 1103, zu dem von OB I 89 ergibt sich, daB mindestens eine der unechten Urkunden Florens' II. mit der unechten Grafenurkunde von 1083 zusammenhangt. DaB alle beide schon vor dieser oder gleichzeitig mit ihr entstanden sind, ist aber keineswégs sicher. Ebenso wie die von FFt herrührende Falschung OB I 143 zu Anfang des 13. Jahrhunderts auf OB I 89 zurückgegriffen hat, kann erst damals OB I 98 in Anlehnung an OB 1103 hergestellt sein. Auf diese Möglichkeit weist auch die Urkunde des Abtes Lubbertus I. (1206—1226) für die Einwohner von Boekei im Kirchspiel Heilo OB I 292, die zugleich über die cives Heügonlenses entscheidende Auskunft gibt. Es heiBt da: assensum dedimus peticionibus civium de Bokele, qui parrochiani sunt in Helegelo. Premebantur enim multa exactione pro sepeliendis mortuis a sacerdotibus suis, quibus eadem exactio deputata erat ad prebendam. Unde nos predictorum parochianorum nfiseriis compatientes dedimus firma concessione Reybrando sacerdoti de Helegelo eiusque successoribus in eadem ecclesia omnem annonam, que ecclesie nostre de terra in Bokele in pacto dabatur per iuramentum ab anüquis firmato pro exactione predicte sepulture. Cives autem de Bokele dederunt nobis quatuordecim libras et decem sol., ut liberi sint a sacerdote de Helgelo et a nobis de predicta exactione sepulture in perpetuum.

Damals also ist ein Teil der Pfarrgemeinde Heüo durch den Abt von Egmond von der dem Pfarrgeistlichen zustehenden Begrabnisabgabe befreit worden. Aus der Bezeichnung „cives" erhellt, daB es sich um eine neue Ansiedlung bei Heüo handelt. . Sie ist nicht dort zu suchen, wo heute, etwa eine Wegstunde östlich von Heilo, die Ortschaft Boekei liegt. Das ist vielmehr die Stelle des festen Hauses Boekei, dessen Inhaber

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