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1209 ab gezahlt wird. Nach dieser Auffassung ist also mit der Kaiserkrönung alle Herrschaft des Papstes auBerhalb Roms auf Otto übergegangen.

Auch der Graf von Geldern und der Herzog von Limburg sind noch am 16. Marz 1212 Parteiganger des welfischen Kaïsers (Böhmer-Ficker, Regesta imperii V 470). Ihm muB ) damals aber auch Graf Wilhelm von Holland angehangen haben, der im November 1212 mit dem englischen König in Unterhandlung steht (OB I 225; vollstandige Datierung bei Wauters, Table chronologique III S. 369). DaB der Graf durch seine Verbindung mit dem gebannten Kaiser, zu dem ^er sich allerdings erst im Januar 1213 offen bekannt hat (vgl. OB I 229), auch seinerseits dem papstlichen Bannspruch verfallen ist, zeigt seine Lossprechung von demselben im Juni 1215. In der Grafschaft Holland dagegen, wo die GrafinWitwe Aleidis regierte, ist ein AnschluB an Papst Innocenz gerade in der Zeit zu bemerken, wo dieser die Exkommunikation des Kaisers und die Lösung von allen ihm geleisteten Eiden öffentlich verkünden lieB. Im Marz 1211 haben die Klöster Egmond und Rijnsburg gleichlautende papstliche Schut;briefe erhalten (OB I 210, falsch datiert, und OB I 222). Es wurde darin auf das seit 1140 bestehende Eigentum der Kurie an beiden Kirchen verwiesen, aber des Grafen von Holland mit keinem Worte gedacht.

Was das Bistum Utrecht und sein Verhaltnis zur Grafschaft Holland anlangt, so genügt es, unter Verweisung auf den zweiten Teil dieser Untersuchungen hier zu bemerken daB die staatsrechtliche Einheit Holland um 1100 als bischöfliche Lehnsgrafschaft ins Leben getreten und spater in eine Reichsgrafschaft umgewandelt worden war, daB der oben erwahnte Schiedsspruch von 1206 nach manchen Wechselfalien die bischöfliche Lehnsherrschaft hergestellt hatte, daB aber auch Graf Wilhelm selbst gegen Ende des Jahres 1212 vorübergehend diese Beziehung wieder angeknüpft hatte.

Die kaiserliche Belehnung von 1213 löste sie von neuem, hatte aber auch die Wirkung, daB die Töchter des Grafen Dietrich VII. vom Erbrecht ausgeschlossen wurden. Aber

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