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Das kursiv Gedruckte steht schon in den Egmonder Annalen ; auf deren Quelle, das DO IH 19, aber hat der Chronist für die Intervention der Theophano nochmals zurückgegriffen.

Zu 1083 ist der Inhalt der unechten Grafenurkunde OB I 89, soweit er Verleihungen des Grafen Dietrich V. betrifft, eingerückt. Dieselbe Urkunde ist vorher zur Ergünzung der aus dem Grafenregister geschöpften Angaben herangezogen worden. So sind zu 977 (S. 29) in das Verzeichnis der Schenkungen Dietrichs II., das dem Grafenregister entnommen ist, aus der Urkunde die Kirchen zu Heilo und Sassenheym eingeschoben.

Die Absicht, das Graf enhaus mit der karolingischen Dynastie zu verknüpfen, zeigt sich besonders deutlich in dem Bericht zu 914 über Graf Walger, der ebenso wie schon im Grafenregister und in der unechten Urkunde OB I 89 auch in der Chronik als Bruder des Grafen Dietrich bezeichnet wird: Walgerus comes nepos imperatoris nis diebus magnus habebatur. Für die Quelle dieser Nachricht halt Pols (a. a. O. S. 292) ein in Ratbods Utrechter Kopiar (oben S. 4 und unten Kap. VII 1) vorkommendes Diplom von 914, in dem König Konrad L als seine familiafes nennt Udonem consanguineum nostrum Waldgerumque comitem. Ich möchte lieber an Regino denken, der einen westfrahkischen Grafen Waltgarius, Sohn des Adalhelmus, zu 892 als nepos Odonis regis bezeichnet. Bei Regino konnte der Chronist auch finden, daB 898 Herzog Eberhard a Waltgerio Fresone filio Gerulfi ermordet worden war, und mit diesem richtigen Waltger den unrichtigen von 892 leicht kombinieren.

Nachrichten über das Kloster Egmond, die in den Annalen nicht vorkommen, bietet die Chronik an drei Stellen: zu 694, 878 und 1138.

Zu 694 ist der Bericht über St. Adalbert (oben S. 51) weiter ausgestaltet. Es heiBt von ihm, teilweise in Anlehnung an die vita Adalberti (§ 8): apud quendam Eggonem usque ad tempora Karoli bellicosi ducis mansit et circumpositam regionem ad Christianam fidem ex magna parte perduxit in eademque villa sepultus est. Super cuius sepulthrum fideles

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