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VII. ERGANZENDE UNTERSUCHUNGEN.

L Bischof Ratbods Kopiar

Die attesten Urkunden der Utrechter Kirche hat Ratbod, * der 899—917 Bischof von Utrecht war, in einem Kopiar I zusammengestellt, von dem in unseren Untersuchungen mehrfach die Rede gewesen ist. Es ist nicht in Ratbods Urschrift überliefert, sondern in einer Abschrift von etwa 1100, in der es um einige Stücke des 10. Jahrhunderts vermehrt ist. Sie bildet, wie schon oben (S. 4),angegebeh wurde, einen Teil der Egmonder Annalenhandschrift, in der von derselben Hand (A) auch die Chronik des Regino von Prüm vorkommt. Diese Abschrift des Kopiars bezeichne ich im folgenden als A.

Über die Entstehung von Ratbods Kopiar hat S. Muller, Cartularium S. XI ff. ausführlich gehandelt. Ich habe hier eine von ihm abweichende Auffassung zu begründen.

Das Kopiar besteht, so wie es in A überliefert ist, aus folgenden Stiicken, die ich mit den Nummem von Mullers Ausgabe anführe:

No. 1—10 Zwei Urkunden Karl Martells und acht Diplome

frankischer Könige von Pippin bis Zwentibold

in chronologischer Reihenfolge. No. 11—14 Diplome Konrads I. von 914, Lothars II. von

858, Lothars I. von 846 und Heinrichs I. ohne

Datierung.

No. 15—18 Vier Diplome Ottos I. von 948. 950. 948. 953. No. 19-22 Vier Privaturkunden von 828. 838. 850. 834. No. 23 Eine Güterliste.

No. 24 Ein Diplom Zwentibolds ohne Datierung. No. 25 Urkunde des Bischofs Balderich von 943.

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