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sie alter sein als das Diplom vom letteren Tage, das die Schenkung des ganzen Königszinses erhalt. Aber das Diplom vom 1. April 948 schenkt nicht den Zehnten dieses Zinses, sondern bestatigt ihn auf Grund alterer Vorurkunden.

2. Die Utrechter Domannalen des 12. Jahrhunderts und das unechte Diplom vom 2. Mai 1064 St. 2045.

Die Annalen von St. Marien zu Utrecht, mit denen wir uns schon oben (S. 17 ff.) befaBt haben, sind von dem ersten Verfasser nach Ausweis der im Museum Meerman-Westreenen im Haag beruhenden Originalhandschrift bis 1138 herabgeführt. Ein originales Werk sind sie aber nur für die letrten Jahre 1131—1138; das Vorhergehende ist nicht im Marienstift, sondern in einer der andern Utrechter Stiftskirchen aufgezeichnet. Wie Weiland MG. SS. XV 299 annahm, geschah es im Domstift. S. Muller (BMHG. XI 468) hat das bezweifelt mit Rücksicht auf die überaus sparlichen Utrechter Lokalnachrichten aus der Zeit bis 900. In der Tat sind sie nicht nur sparlich, sondern auch teilweise zu unrichtigen Jahren angesetjt: die Ordination Willibrords statt zu 695 zu 697 und sein Tod statt zu 739 zu 736; auBerdem findet sich nur der Tod des Bonifatius zu 754 und der des Bischofs Hungerus zu 866. Wir müssen demnach die Annalen von 1130, wie wir sie einstweilen nennen, auf ihre Quellen untersuchen, aus denen sich Naheres über den Ort dei Abfassung voraussichtlich ergeben wird.

Bis zum Jahre 904 findet sich der Inhalt der Annalen, wie die folgende Gegenüberstellung zeigt, gröBtenteils auch bei Regino von Prüm.

Regino (ed. Kurze) Annales s. Mariae

Anno d. i. 538 Focas regnavit an-,

nos viii. ,** •

Huius secundo anno Gregorius 539 Obiit Gregorius magnus papa. papa nügravit ad dominum. ■>,•*.{ ,'

Anno d. L 741 Carolus filius Pip- 741 Karolus obüt. Pippinus et pini... defunctus est. Karolomannus in regnum succes-

serunt.

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