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Die Stabloer Annalen sind Kir die altere Zeit nicht original, sondern aus verschiedenen anderen géschöpft. Diejenige ihrer Quellen, die auch den Annalen von St. Marien vorgelegen hat, ist auch in denen von Prüm zu erkennen:

Annales Prumienses SS. XV 1290 716 Karolus filius Pippini regnare cepit

741 Karolus defunctus est Kar-

lomannus et Pippinus regnare ceperunt.

783 Hildigart regina obiit et Berhta mater Karoli.

Annales s. Mariae 715 Karolus filius Pippini regnare cepit

741 Karolus obiit. Pippinus et

Karolomannus in regnum

successerunt. 783 Hildegardis regina obiit uxor

Karoli, et Berta regina uxor

Pippini patris eius.

Die Nachricht zu 783 haben auch die Fuldaer Annalen (MG. SS. I 550) in folgender Fassung: Hildigarda regina obiit II. kal. maii; decessit et Berhta regis mater IV. id. iulii. Als einen Bestandteil der Annalen von 1130 haben wir demnach kurze frankische Annalen zu verzeichnen, die auch in Stablo, Prüm und Fulda verbeten sind.

Der Bericht zu 835 „Dorestat primum vastatus est" verrat .durch seine Fassung seine Herkunft aus den Xantener Annalen (ed. v. Simson S. 0), wo zu 834 und 835 von einer zweimaligen Plünderung Duurstedes die Rede ist. Dieser Quelle entstammt ja auch, wie schon Weiland angemerkt hat, der Bericht zu 846 über die Verwüstung Roms durch die Sarazenen.

Endlich lassen zwei Stellen der Annalen von 1130 Benugung von Bischof Ratbods Kopiar erkennen. Die am SchluB desselben von Ratbod eingetragene annalistische Aufzeichnung hat dem Bericht zu 904, wie schon Weiland vermutet hat, als Quelle gedient:

Muller, Cartularium S. 50 Annales s. Mariae

Anno ab i. d. 900 apparuit in 904. Radbodus Traiectensi aec-

celo mirabile signum: stelle enim clesiae atfatulatus est epis-

vise sunt undique tamquam ex copus. Visum est signum,

alto in orizontis ima profluere lapsus stellarum, quod pro-

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