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Quod prodigium secute sunt

fluminum quoque terminos suos transgredientium terribilis quedam quasi kataclismi imago et, quod bis pestilentius est, dire hominum adversus deum se extoUentium tempestates. Hoe eodem anno... Folco Remorum metropolitanus et Zuendiboldus rex interfecti sunt; ac non multis antea diebus ego peccator Radbodus inter famulos sancte Traiectensis ecclesie conscribi merui.

digium secuta nimia inundatio fluminum et immanissima preda Ungarorum.

Der Bericht der Annalen von dem Beutezug der Ungarn ist auf Regino zurückzuführen, wo es heiBt (ed. Kurze S. 148): Anno d. i. 901 gens Hungarium Langobardorum fines ingressa caedibus, incendiis ac rapinis crudeliter cuncta devastat. Aus der Benufeung Reginos, der den Tod des Erzbischofs Fulco von Reims zu 903 berichtet, erklart sich auch die Jahreszahl 904 der Annalen.

Dem Kopiar Ratbods entstammt aber auch noch ein anderer Bericht der Annalen, der zu 828: Temporibus Frederici episcopi dedit Gerwardus miles Hese sancto Martino. Die Urkunde Gerwards von 828 steht im Kopiar; sie nennt in der Schreiberzeile Bischof Friedrich, und der vom Abschreiber beigefügte Kopftitel lautet „de Hese", obwohl dies nicht der einzige Gegenstand der Urkunde ist

Auf diesen Zusammenhang der Annalen mit Ratbods Kopiar hat schon 1914 zutreffend H. Coster (De kroniek van Johannes de Beka S. 21 f.) hingewiesen; die von Gosses im Nederlandsen Archievenblad 1914/15 S. 132 erhobenen Einwendungen sind, soweit sie diese Feststellung betreffen, durchaus ungerechtfertigt. Coster hat nun weiter angenommen, Ratbod selbst habe aus Echternacher Annalen unter Benugung seines Kopiars den bis 904 laufenden Teil der Annalen von St. Marien zusammengestellt Auch was Gosses hiergegen vorgebracht hat, ist nicht stichhaltig. Wenn er sagt, sehr wahrscheinlich habe zu Ratbods Zeit in dessen Kopiar die Schenkungsurkunde

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