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in Holland der Falschung der comitatus omnis in Westflinge et circa oras Reni des echten Diploms St. 2644 „met de jongere aanwinsten" zu verstehen sei. „Wij hebben hier juist een plaats, waaruit zich laat opmaken, waar het Holland lag, waarnaar het geheele graafschap zijn naam ontvangen heeft." Man wird sich, wenn man den ursprünglichen Umfang I der Grafschaft Holland bestimmen will, zweckmüBig an die ! Angaben der frühesten Quellenstellen halten. Die erste Erwahnung des Namens Holland begegnet in einer Urkunde des Bischofs Burkhard von Utrecht von 1101 OB I 04, wo Florentius comes de Holland an der Spitje der Laienzeugen genannt wird1). In einem wahrscheinlich 1103 geschriebenen Briefe (OB I 93) bittet nun Abt Theofrid von Echternach den Kaiser Heinrich, er möge der Echternacher Kirche per tyrannidem ablatas in Hollant ecclesias, quas genitor vester H. sancto Willibrordo Moguntiae papa assidente nono Leone reddidit, zurückgeben. Es sind das ohne Zweifel die in der Synodalurkunde des Bischofs Wilhelm vom 28. Dez. 1063 Muller, Cartularium S. 99 No. 63 genannten Kirchen, über die sich 1156 Abt Gerhard von Echternach mit Graf Dietrich VI. durch einen Vertrag (OB I 133, 134) verstandigt hat. Unter ihnen befinden sich die Kirchen zu Vlaardingen und Overschie,

!) DaB die Bezeichnung „Graf von Holland" nicht vor Anfang des 12. Jahrhunderts vorkommt, habe ich Westdeutsche Zdtschrift XXVIII 236 dargetan, wozu aber die im Text angeführte Stelle von 1101 nachzutragen ist. Der einzige Beleg für den Namen Holland, den ich dort aus dem 11. Jahrhundert anführen konnte, eine Urkunde von 1093, die l Giselbertus de Holland unter den Zeugen anführt, ist 1913 von Tenhaeff i (Diplomatische Studiën S. 185 ff.) als Falschung erwiesen. Wenn Gosses, ohne übrigens auf meine Ausführungen Bezug zu nehmen, S. 131 Anm. 1 sagt: „Naar men weet, komt de uitdrukking graaf van Holland pas in de 12e eeuw voor", so ist das nicht ganz richtig. Blok zum Beispiel behauptet noch 1912 auf Grund der Urkunde von 1085 OB I 91, die schon 1877 von Vermeulen (Inventaris van het archief der provincie Utrecht blz. 2) und 1909 von mir'selbst (a. a. 0. S. 235) als unecht_ bezeichnet worden ist, daB schon Dietrich V. comes Hollandiae genannt werde (Geschiedenis van het Nederlandsche Volk Ia 115). Warum Blok hier meinen Aufsag, gegen den er an anderen Stellen polemisiert, nicht herangezogen hat, ist nicht ersichtlich.

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