Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Die Aufzeichnung über den circatus episcopi laBt sich also mit den Angaben in Abt Theofrids Brief in Einklang bringen; nach beiden erstreckt sich die Grafschaft Holland über den alten Eigenbesitj der Grafen, (Nord-Nieder-)Maasland und Kennemerland, und über das lj6U4 der Utrechter Kirche zugesprochene Rijnland. Nichts anderes kann damit auch in der Falschung St. 2645 gemeint sein. Das Gebiet um Dordrecht rechnet sie allerdings nicht zur Grafschaft Holland.

Die Entstehungszeit des Spuriums, die ich 1909 zu 1157 angesegt habe, muB nun um fast drei Jahrzehnte hinaufgerückt werden. Denn spater als etwa 1130 können die Domannalen nicht aufgezeichnet sein, da sie schon von 1131 ab im Marienstift fortgesetjt wurden. Im Jahr 1120 hat Bischof Andreas mehrfach am Hofe des Königs Lothar geweüt (St. 3241, 3243 = Lacomblet UB L 305, 306); bei einer dieser Gelegenheiten wird man die Falschung irgendwie vorgebracht haben.

Sie ist in dem Utrechter Liber donationum (D), der zwischen 1145 und 1165 entstanden und im ganzen chronologisch angeordnet ist, allerdings nicht an der gehörigen Stelle, sondern nachtraglich als vorletrtes Stück eingeschrieben; doch steht auch das letjte, eine Urkunde des Bischofs Godebald von 1126, nicht in der chronologischen Reihe.

In BMHG. XXXV hat A. Hulshof 1014 das Inhaltsverzeichnis des Egmonder Kopiars E herausgegebcn. Dieser Index, der sich selbst als tabula de hiis que habentur in hoe volumine et que contigerunt in Egmunda vel etiam que contigerunt monasterio per succedentia tempora bezeichnet, ist mit annalistischen und nekrologischen Notizen durchsetjt, die teilweise anscheinend selbstandigen Quellenwert haben. Es kommt also darauf an, den Index in seine BestandteUe zu zerlegen.

Nach Hulshof ist der Index zwischen 1381 und 1384 für ein verlorenes Kopiar angefertigt worden, dessen Abschrift die Blatter 1 bis 81 des Kopiars E füllt; der Kopist E hat

3. Bekas Egmonder Nekrolog.

Sluiten