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Quelle gedient haben. Auch die Todestage der Grafen haben offenbar schon in der Grafen- und Abtsreihe gestanden.

Die Reihe enthalt auch noch andere selbstandige Berichte: daB Dietrich II. die Nonnen (aus Egmond?) nach Bennëbroek verpflanzte; daB seine Gattin Hildegard eine Tochter des Königs Ludwig (IV.?) von Frankreich war; daB der 1120 verstorbene Abt Adalhard in der von ihm erbauten Marienkirche begraben wurde; daB 1129 Abt Ascelinus starb; daB Herzog Gottfried 1071 die Burg Delft erbaute, und daB die Mordtat, der er 1076'zum Opfer fiel, in Antwerpen geschah; daB 1176 nach dem Tode des Abtes Wibold eine vierjahrige Vakanz eintrat. Die Verlegung von Herzog Gottfrieds Ermordung nach Antwerpen ist wahrscheinlich unrichtig, obwohl sie sjch auch bei Lampert von Hersfeld und Balduin von Ninove findet. Vgl. Lamperti Opera ed. Holder-Egger (1894) S. 255 f.

Doch ist im übrigen bei der Rekonstruktion der Grafenund Abtsreihe Vorsicht geboten. Denn Beka hat für den Nekrolog, den er auf sie aufbaute, die Egmonder Chronik benutjt. Ihr sind die Jahreszahlen der Grafenreihe des Egmonder Nekrologes entnommen; dieser seljt den Tod Dietrichs IV. mit der Chronik zu 1048, wührend die Annalen 1040 haben. Übrigens ist auch das erstere Jahr unter Voraussetjung des Jahresanfangs mit Ostern richtig; die Tagesangabe der Liste ist zu verbessern in: V. id. ian. Vgl. SS. V 128 Anm. 34.

Zu 1138 hat schon die Chronik (S. 85) einen Auszug aus dem Papstprivileg von 1140, auf das aber die Liste selbstandig zurückgegriffen hat. Der Bericht der Liste „WUhelnn» frater eius (Theoderici VII. comitis) anno 1195 de terra sancta rediehs honorifice susceptus est" ist aus der Chronik (S. 145) geschöpft, wo aber keine Jahreszahl steht.

4. Über die Bezeichnung „principes'' in niederlandischen ürkunden des 11. und 12. jahrhunderts,

J. Ficker hat 1861 im ersten Bande seines Buches Vom Reichsfürstenstande (S. 25 § 15) aus den mosel- und nieder-

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