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lassigkeit ihrer rechtmaBigen Besrtjer und den Bann des Utrechter Vogtes Wilhelm zustande gekommen. Wie kann das in dem Urteil der Utrechter Synode gestanden haben, das die Gesta anführen! Ferner: die Kirche wird an erster Stelle dem Vogt von Saint-Trond, erst an zweiter dem Abt übertragen', und der Bischof hat seinen Vogt Wilhelm zur Exfestukation des Bannes, den er über die Kirche zu haben behauptete, veranlaBt. Es handelt sich also für den Verfasser von OB I 99 gar nicht um die Kirche selbst, sondern um den Vogtsbann über dieselbe. Das ist etwas ganz anderes als was in den Gesta steht und kann auch davon abgesehen in einer echten Urkunde von 1108 nicht gestanden haben. Für den Wortlaut einer solchen bietet die Urkunde des Bischofs Burkhard von 1101, OB I 04, die dem St. Jans-Stift die Thiedradeskirche an der Dubbel überweist, ein Beispiel.

Der Kontext der Urkunde OB I 99, die anzuzweifeln trog meiner Warming Blok nicht den mindesten Grund hat finden können, ist demnach zweifellos unecht. Anders aber steht es, wie ich schon a. a. O. betont habe, mit dem Eschatokoll. Die Datierung „actum est hoe in urbe Traiectensi VI. kal. iufii" wird durch die Gesta als echt erwiesen, und die Zeugen, von denen ja Graf Florens von Holland auch nach Angabe der Gesta anwesend war, sind zeitgemaB. Wir haben demnach keinen Grund, den Wortlaut des Eschatokolls anzufechten und müssen die Bezeichnung der Edlen als principes für echt halten.1

III. Bistum Lüttich.

1. Brief des Bischofs Heinrich an Abt Wibald von Stablo 1150. Jaffé, Bibliotheca rerum Germanicarum I S. 426: treügas, quas (comes de Rupe Heinricus) in manus principum nostrorum stabili pace firmaverat.

Gegen die Echtheit ist nichts einzuwenden.

IV. Hersogtum Brabant. Aus Brabant bringt Ficker nur eine Urkunde von 1306 bei; doch gibt es erheblich frühere Beispiele.

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