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positione manus meae (comitis); in der Corroboratio nennt der Graf seine Urkunde nicht nur hanc subscriptionis kartam, sondern auch istud meae confirmationis decretum.

Zu den fideles equestris ordinis sei bemerkt, daB plures de equestri ordine maiores et minores in dem Diplom Lothars Hl. für Kloster Rolandswerth von 1134 St. 3288 = Böhmer, Acta imperii No. 80 vorkommen. Ein früheres Beispiel ist mir abgesehen von der verdüchtigen Urkunde von 1126 Miraeus IV S. 512 nicht bekannt.

führt Ficker die beiden in Kap. IV von uns besprochenen Urkunden des Grafen Florens III. von 1162 (nicht 1172) OB I 143 und von 1174 OB I 149 an. Wir haben ihre Echtheit aus anderen Gründen angefochten. DaB auch die Bezeichnung der graflichen Mannschaft als principes einen Einwand gegen sie bedeutet, laBt sich auf Grund des Befundes aus den anderen niederlündischen Territorien nicht behaupten. Sie steht aber nicht im Einklang mit dem Sprachgebrauch des Egmonder Annalisten D (oben S. 143 f.). Edelfreie, nicht Ministeriaren, sind die principes auch in den angeführten Urkunden aus den Bistümern Lüttich und Utrecht, und auch von den übrigen Belegstellen sind mehrere in diesem Sinne zu deuten.

5. Über das Aufkommen mehrfacher Besiegelung an niederlandischen Urkunden. ^-

Bei einer Untersuchung über das Aufkommen mehrfacher Besiegelung an niederlandischen Urkunden können wir von der Voraussetumg ausgehen, daB eine derartige Besiegelung mit hangenden, nicht mit aufgedrückten Siegeln erfolgte. Allerdings gibt es westfaiische und niederrheinische Urkunden des 11. und 12. Jahrhunderts mit zwei aufgedrückten Siegeln. In der Urkunde des Abtes Warin von Korvey von 1079 Westfalisches UB Additamenta No. 21 heiBt es: Petente

VI. Aus der Grafschaft Hólland

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