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OB I 252 de Ameronge, de Malsen, de Almesfote ecclesias cum decimis et pertinentiis suis et de Brocleda, Vlsen, Warnesfelde, Selandia et Hollandia decimas, et de Vffelte, de Espelo, de Bremmenen et Selebeke curtes cum pertinentiis suis et alia bona vestra

OB I 250 de Gerolsdike, de Emelnesse, de Wulfarsdesdike, de Sabbingen, de Wagenkerke, de Clotinge, de Gons, de Vinningen, de Elewoldesdike, de Munstre, de Gapinge, de Nortmunstre, de Sandic, de Herradeskerke, de Emekerke, de Almesfote, de Tiecelleskerke, de Dhelden, de Vlsen, de Warnesfelde, de Malsen et de Amerunge ecclesias cum capellis, decimis et aliis pertinentiis earundem. Decimam quoque de Broclede ac curtem de Brocherhoue cum pertinentiis suis

Doch ist das Güterverzeichnis von Colmjon 73 deutlich als eine auBerhalb der Kanzlei entstandene Erweiterung einer uïsprünglicheren Fassung zu erkennen. Es zühlt 27 Kirchen auf, und zwar 19, die als dem Kloster zustehende Kapellen auch am SchluB von Brom 338 genannt werden, und ferner die St. Odulhis- und die St. Marienkirche zu Staveren sowie die Kirchen zü Nutlinge, Hieslum, Acthne, Scherpensele, Fenehusen, Nagela *). Daran schlieBt sich dann ein der Liste Colmjon 71 entsprechender Passus. Doch werden in Colmjon 73 Karnewald und Aldgodeltorp hinzugefügt, die Besttjungen zu Gaesterdorp, bei Utrecht und Wardeslo aber weggelassen; auch nennt Colmjon 73 statt der Kirchen in Suthergo und auf der Insel Vlie und der Grangie auf Urk: die St. Nikolaus-Kapelle zu Vlie, Besitj zu Urk, Sudergo, Vlie und grangias ac possessiones quas in quibusdam locis habetis.

Die Unechtheit dieser Liste erhellt zum ÜberfluB daraus, daB an ihrer Spige die St. Odulfus-Kirche zu Staveren selbst steht, deren Konvent doch der Empfanger des Privüegs ist, und aus dem drittleteten Satjé des Kontextes: Salva sedis apostolice auctoritate et in predictis ecclesiis et capella

') Vgl. Buitenrust Hettema, Nomina geographica Neerlandica IV (1899) 160 f.

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