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Grafen Philipp von 1183, No. 13, dienen, die den Inhalt von No. 6 wörtlich wiederholt Sie ist von demselben Tage datiert und nach demselben Formular verfaBt wie No. 12. Gilliodtsvan Severen hat deshalb (Omturn e de la prévoté de Bruges S. 28) geltend gemacht daB nur eins der beiden Stücke echt sein könne, und die Echtheit von No. 12 angezweifelt Aber No. 12 hat in der Zeugenreihe 6 Namen mehr wie No. 13 und eine vollstandigere Datierung. Der Zweifel könnte sich also höchstens gegen No. 13 richten, ware aber auch hier nicht gerechtfertigt Die gleichzeitige Ausfertigung zweier Privilegiën erklart sich daraus, daB No. 12 eine Bestatigung von No. 3 und No. 13 eine Bestatigung von No. 6 ist Demnach ist das Jahr 1183 die Spatgrenze und zugleich die wahrscheinliche Entstehungszeit der verfalschten Urkunde No. 6. Was in ihrer Vorlage No. 6 A, der echten Urkunde Roberts II. von 1101, gestanden hat bleibt ungewiB.

Von gröBter Bedeutung für die Geschichte der flandrischen Territorialverwaltung ist die Urkunde des Markgrafen Robert R. von 1089, No. 3. Sie ist noch 1895 von Pirenne (Mélanges Julien Havet S. 736 ft) und 1898 von van Houtte (Essai sur la rivilisation flamande S. 31) als echt verwertet worden. Ich sege mich zu ihrem Urteil ungern in Widerspruch, muB aber auch gegen die Echtheit dieses Stückes Bedenken erheben.

Es ist bei Gilliodts-van Severen unvollstandig gedruckt; die Zeugen muB man aus den Drucken bei Miraeus I und IR erganzen. Auch bedarf das Datum der Berichtigung. Am 18. Okt 1089 (Duvrvieiy Act es et documents S. 318) erscheinen Liedbertus prepositus Brugensis und Beitulfus capellanus als Zeugen. Legterer ist nach Galbert von Brügge (ed. Pirenne S. 91 f.) 1091 Liedberts Nachfolger geworden. In No. 3 ist aber noch Rainerus Propst und Liedbert erscheint noch unter den Kanonikern. Man muB also bier als Inkamationsjahr 1088 annehmen, wozu die 12. Indiktion, wenn bedanisch, und die 6. Epakte passen. Eingangs- und SchluBprotokoll können einer echten Urkunde Roberts H von 1088 mit Bestimmtheit zugewiesen werden; die Androhung einer BuBe von 100Pfund Gold indet sich beispielsweise auch in der Urkunde Gertruds,

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