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der Witwe Florens' I. von Holland und Roberts des Friesen, von 1095 Miraeus UI S. 20. Der Kontext von No. 3 aber ist an mehr als einer Stelle zu beanstanden.

Markgraf Robert sagt: prepositum eiusdem ecclesie, quicunque sit, cancellarium nostrum et omnium successorum nostrorum, susceptorem etiam et exactorem de omnibus redditibus principatus Flandrie perpetuo constituimus eique magisterium meorum notariorum et capellanorum et omnium clericorum in curia comitis servientium potestative concedimus.

Zur Kontrolle dieser Angaben stehen uns zunachst die graflichen Urkunden zu Gebote.

Ihre Form lehnt sich eng an die der gleichzeitigen französischen Königsurkunde an. Schon die Urkunde Roberts des Friesen von 1072 Miraeus I S. 68, die keinen Kanzleibeamten nennt, zeigt in Invocatio und Corroboratio Verwandtschaft mit den Diplomen des Königs Philipp I. Prou, Recueil des actes de Philippe I" No. LR (1070), LVH und LVRI (1071) und ist regnante rege Francorum Philippo datiert. Diese den französischen Diplomen nachgebildete Fassung wird in der Folgezeit beibehalten; auch die Pön von 100 Pfund Gold, die zuerst 1088 in No 3 erscheint (vgl. oben S. 236), die Unterschriften und die Rekognition stammen daher.

Diese lautet in der Urkunde Roberts des Friesen von 1080 Miraeus I S. 60: Ego Reinarus vicecancellarius recognovi et subscripsi. Es ist offenbar, wie schon Reusens (a. a. O. S. 60 Anm. 1) vermutet hat, der durch No. 3 für 1088 bezeugte Propst Rainerus von St. Donatian. Den Letbertus capellanus, der unter den Zeugen der Urkunde Roberts H. von 1087 de Smet, Corpus chronicorum Flandriae I S. 704 erscheint, wird man als den Kanonikus Liedbert von 1088 ansprechen dürfen.

Die schon erwahnte Urkunde vom 18. Okt. 1089 Duvivier, Actes et documents S. 318 hat die Schreïberzeile: Ego Rambertus Islensis canonicus subscripsi. Ebenso liest man am SchluB der Urkunde von 1090 Miraeus I S. 362: Ego Raimbertus subscripsi, und am SchluB der Urkunde von 1096

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