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Miraeus Hl S. 665 = Flammermont, Album paléographique S. 3: Ego Raimbertus cantor Islensis subscripsi. Alle drei Stücke weisen dasselbe Diktat auf, sind also von Raimbert verfaBt

In der Urkunde von 1093 Miraeus II S. 1142 lauten die legten Namen der Zeugenreihe: praesentibus . . . Bertulfo Brugensi praeposito, Reinero Parvo, Ledelino, Conone, Folperto, Gummaro canonicis et capellanis, Siboldo et Lugerico notariis nostris. In der Urkunde von 109ö Varin, Archives administratives de la ville de Reims I S. 248 steht am SchluB: S. Cononis et Raineri clericorum capellanorum comitis; in der von 1102, deren Druck bei Guérard, Cartulaire de SaintBertin S. 222 bei Haigneré, Les chartes de Saint-Bertin I (1886) No. 103 nach dem Original verbessert ist: Bertulfus Brugensis prepositus his interfuit et Gommarus cancellarius. Rainerus capellanus. Robertus canonicus. Ubereinstimmungen im Diktat weisen diese drei Stücke, von der Invokation abgesehen, nicht auf.

Die Urkunden ergeben somit, daB Geistliche aus St. Donatian seit 1080 die Geschafte der grüflichen Kanzlei besorgt haben. Die Urkunden für die Abtei Saint-Quentin-en-rDe von 1080, für Kloster Falempin von 1090 und für St. Peter von Lille von 1096 sind allerdings von einem Geistlichen dieses Stifts rekognosziert; aber damit würde sich wohl vereinigen lassen, daB Robert II. als Mitregent seines Vaters 1088 eine dauernde Verbindung der grüflichen Kanzlei mit dem Stift St. Donatian eingerichtet hat. Dagegen kann er nicht, wie l U No. 3 behauptet, den jeweiligen Propst von St. Donatian zum Kanzier bestimmt haben; denn 1102 ist nicht Propst Bertulf Kanzier, sondern sein Sohn, der Kanonikus Gommarus. Der Propst ist demnach auch 1088 nicht zum Chef der graflichen Notare, Kaplahe und aller am Hofe des Grafen dienenden Kleriker bestellt worden.

Unmöglich ist aber auch schon der vorausgehende Sag: Redecimationis nummorum de cunctis ovilibus meis... talem mihi meisque successoribus retineo potestatem, ut si prepositus vel aliquis canonicorum, cuius fidei ad ornatum loei commissa

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