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mach en und in der Arriere zu fechten, betrachtende gleichesfalls die descou rage ment unserer flotte, zuvorderist aber den nach und nach eingekom menen Entsatz von 27 stattlichen Schiffen die unsere feinde am Sontag erhielten, umb denen unserigen das hertz zu brechen und die ihrige anzuherzen, all diese und andere umbstande von hertzhafftund grossmütigkeit, von kunst und geschikligkeit so der Duc d'Albemarle dargethan, mussen wir immer darvor eine gnade Gottes erkennen, absonderlich aber, dass der Prince Rupert mit 20 Fregatten zum Duc gekommen, welcher den übertheil unserer matten, abgebrauchten und zerschmetterten flotte wiederumb dermassen auffgerichtet, und zu solchen vigeur auffgemuntert, dass dadurch in den Montags gefecht alss ein wunderwerk Göttlicher gnade, die feindliche so noch einmahl so stark alss unsere flotte, zur flucht ist gezwungen worden. Wir mogen dieses- billich einen Sieg nennen, nnd zwar solch einen, welcher unserer Nation ehre und unserer Seeleüte unüberwindliche courage, mehr dann einige unserer Geschichte gedenken, an den tage giebet.

Unser ganzer verlust ist leichtlich zu begriffen. Die fregatte der. Prince kam unglükseeliger weise auff den Galoper Sand, welchen kein Engliseh- noch Hollandischer Pilote iemabls konnte erlehrnen zu kommen, darauff sie fast besizen bleibe, biss dass der feind sie im brand stekte nnd den Sr. George Ascue mitsambt seinen Seeleüten gefangen nahme. Welcher verlust den König einig und allein mehr verdriesset denn all andere umbstande derer advantagien, welche der feind iemahls wieder unss erhalten hat

Die fregatte Essexist durch ein ander unglükliches accident genommen worden. Denn nachdeme sie schon einen preiss genommen, und einem anderen Schiffe auff den leibe gefallen, hat sie sich so lange dabey verweilet, biss sie von einer ganzen Squadron Hollandern umbgeben und erobert worden. Die Swiftsure wird auch gemisset, dieweil sie sich zu tieffe mit de Ruyter engagiret, biss sie von 8 Orlogschiffen mehr environniret und nachmahls nicht mehr ist gesehen worden, so dass mann nicht weiss ob die Hollander sie erobert, oder ob sie geblieben. Dieses ist der grösste schade den der feind eigentlich an unserer seits gethan, aussgenommen dass der Duc d'Albemarle in seiner Sontags retraitte ist gezwungen worden, zwey ungeschikt schwere Schiffe (davon eines ein Hollandischer boden St. Paul genannt, das andere ein geheüretes Kauffschiff) zu verbrennen, weil sie so zerscheittert waren, dass sie sonsten hetten gewisslich müssen in feindliche hande gerahten.

Auff des feindes seiten will mann ins gemeine aussgeben, dass 4 Orlogschiffe gewiss verbrannt seyn worden; andere wollen mit gleicher gewissheit sagen, dass 12 mehrers ruiniret seyen, undter welchen solle seyn ein Vice Admirall und die audere all von ihren grössesten

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