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nacht der windt von Nort Nortost rnndt umb Westen herumb zu Südwest unibgeleget, hatten die Hollander den windt, welcher iedoch so schwach war dass unsere Schiffe nicht konten zu ihnen hinauff kommen, aber eine Sloop* die Fan Fan genandt, so newlich vor Printz Rupert in Harwich gebauet worden, machte sich hingegen den Ruyter und mit ihren 2 stücken so sie beide auff eine seithe gestellet, stundte da fort eine gantze stunde geben lage gegen lage mit grossem Gelachter der unserigen und indignation der Hollander, die zusehen müsten, wie braf ihr admiral verfolget ward, welcher stetigst auff sie mit den Pörtem stüken feüerte und ihr zu letzt 2 oder 3 schüsse zwischen windt und wasser gab, damit sie sich reteriren muste; unsere flotte continuirte die verfolgung und satze ihnen nach über manche Plache und Banke, biss sie nahe ans uffer gekommen, dass unsere grosse schiffe ihnen nicht folgen kundtten, sondern liessen die kleinen fregatten ihnen aufwarten, biss sie entlichen die Durlow einfahrt von Zealandt eingelauffen ; des Ruy ters eigene fregatt ist in dieser verfolgung von den unserigen sehr zerschlagen worden, und hetten wir windt genug gehabt das unsere grosse Schiffe hetten ihn mögen erreichen, wehre er unss gewisslichen nicht entgangen, und gröster theils von denen die mit ihme waren ruinirt worden, aber diese advantage hatten sie gegen unss zu ihrer Securitet bey dahmahliger flucht, dass der windt sehe schwach war und ihre Schiffe nicht so tieff wassers, alss die unserige, bedürften, besser segleten unds also escopirten.

Diesen tag umb 2 uhr alss der wind sich umb West herumb nach Nordost gelegt, spürten unsere Generalen den Tromp mit den übrigen der Hollander in dem offen und dass die blawe Squadron ihnen nach iagte; iene hetten den windt, alsso den umb 8 uhr des nachts der Royal Charles umb zwischen Tromp und ihrer Haymat zu. halten umblegte, und mit ihnen fort seglete; umb 12 uhr des nachts worffen wir anker an einen Orth, da wir den feind des andern morgens verhoffen entgegen zu haben, und bedienten unss des Stromss zeitlang so wieder den windt lag; die übrige von unserer flotten, so nicht so eng zusammen ankerten, wurden mehr seitwerts abgetrieben.

Freitags den 6ten des morgens früh, verspiirten wir die Hollander auf der seithen da der wind herkam; den Sir Jeremy Schmit, wie es scheinet hette die vorige nacht aus furcht, dass er möchte auf den Grundt gerahten, sich etwas innen gehalten, und der Feindt sich in zwischen davon gestohlen, so dass der Generalen Squadron nicht gegen sie auff kommen kundte, wie wol sie ihnen sehr nahe setzten biss sie nur 6 Klaffter tieff wasser diesseits der Insull Scawen hatten. Umb 2 uhr des mittags favorisiste der wind dem feindt der gestalt dass er hiemit zu Wielingen zu den andern ihrer Flotte eingeschlichen. Umb 4 uhr conjungirten sich unsere 3 Squadronen 3 meil von Scawen alwo sie verharren victorieus eben nach eigenem willen des feindes,

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