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mit sama, gleich, zu tun hat, nicht nur wegen der Form, sondern auch, weil der Ausdruck so allgemein verbreitet ist in Gegenden, wo von sama, gleich, keine Spur zu finden ist. Freilich muss ich gestehen, dass meine Zusammenstellung des Wortes mit Mal. djambatan («Fidjitaal» p. 138) unhaltbar ist.

Mit S. 248 kehrt der Verfasserzurück zur Betrachtung der EingeborenenFahrzeuge,welche anfangend vom Osten der Neu-Guinea-Küste regelmassig fortgeht bis zu Fidji, Tonga, Samoa, Niué und den Cook-Inseln. Uie Fülle des von S. 248—315 gesammelten und übersichtlich geordneten Materials ist so reich, dass es mir erlaubt sein wird, nicht naher auf den Gegenstand einzugehen. Es braucht kaum hervorgehoben zu werden, dass Friederici keine Mühe gescheut hat, der sprachlichen Seite der Untersuchung volles Recht widerfahren zu lassen. «Auch dieserBeitrag», bemerkt er, «dürfte die Tatsache beleuchtet haben, dass es kaum möglich ist, unter Vernachlassigung der Sprache gesicherte ethnologische und kulturhistorische Ergebnisse zu gewinnen». Auf der dem Werke beigegebenen Sprachenkarte von Neu-Mecklenburg und angrenzenden Nachbargebieten zeigen die den Beitrag «Schiffahrt» betreffenden Abschnitte des Inhaltsverzeichnisses (S. VI) neben dem Nautischen und Technischen auch die sprachlichen Grenzen des behandelten Stammes oder Volkes an.

Das ganze Werk schliesst mit einer Reihe von anthropologischen Messungen.

Auf den vier hinzugefügten Tafeln findet man 33 Abbildungen, meistens von Volkstypen, an erster Stelle von dem Barriai-Jungen Kabui, dem treuen Diener Friedericis. Eine anziehende Charakteristik dieses Melanesiers findet der Leser S. 14 ff.

Ich hoffe mit meinem Referat, wie unvollkommen auch, fühlbargemacht zu haben, dass die besprochenen «Beitrage» eine Leistung ersten Ranges sind. Mehr habe ich nicht bezweckt.

Geringeren Umfangs, aber nicht weniger wertvoll als die soeben besprochenen Beitrage, ist die Abhandlung, welche «Untersuchungen iiber eine melanesische Wanderstrasse» zum Gegenstand hat. Hierin wird «zum erstenmal der Versuch gemacht und begründet, wichtige Teile derEingeborenen-Bevölkerung der von Deutschland, Gross-britannien und denNiederlanden kolonisierten Gebiete von Neu-Guinea und Nachbarinseln auf einen gemeinsamen Ursprung zurückzuführen».

Das Hauptaugenmerk des Verfassers ist, den Nachweis zu liefern, dass es die Bewohner von Ceram oder den unmittelbar benachbarten Insein waren, deren Vater oder ganz nahe Verwandte den Wanderzug um NeuGuinea herum in die Stidsee entsandten.

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