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Elementen kommt es wenig an. Wer würde z. B. dem Englischen den Charakter einer germanischen Sprache absprechen, wenn irgend ein Forscher irrtümlich alle Fremdwörter für angelsachsische Erbschaft erklart hatte? Hier kommt eben die Grammatik zur Hilfe.

Die wortvergleichende Zusammenstellung umfasst sieben Gruppen: I. Bahasa tanah und Alfuren von Ceram; II. Alfuren von Buru; III Alfuren von Nord-Celebes; IV. Barriai-Gruppe; V. Westliche Papuo-Melanesier; VI. Süd-Salomonen; VII. Nord-Neu-Hebriden. Synoptisch stehen diese Gruppen neben einander, wahrend das deutsche Stichwort die erste Reihe einnimmt.

Zu bemerken ist, dass Friederici den Dialekten Burus eine Stelle eingeraumt hat, um zu zeigen, «wie die einzigste Sprache dieser Gegend, die überhaupt noch in Betracht kommen konnte, in augenfalliger Weise auch im Wortschatz gegen die bahasa tanah abfallt». Die Beibehaltung der Alfuren-Sprachen von Nord-Celebes hat zum Zwecke, die Auffassungzustiitzen, dass jeneDialekte, «wenn sie auch nach ihrerGrammatik beurteilt hier nicht in Frage kommen, im Wortschatz» den melanesischen Gruppen nahe stehen, dann und wann sogar scheinbar noch naher als die bahasa.

Das synoptische Wörterverzeichnis umfasst 177 Nummern. Am Ende wird über die einzelnen Nummern die überaus reiche einschlagige Literatur, nebst kritischen Bemerkungen, in einer bewundernswerten Vollstandigkeit verzeichnet.

Es versteht sich von selbst, dass in einer so gewaltigen Masse von Material — von S. 116—148 — nicht alle Vergleichungen ausnahmslos unanfechtbar sind. Mir als Referenten liegt die Pflicht ob, die ganze Liste durchzumustern und hie und da fragliches zu besprechen.

Bei Nr. 21. Daging in bahasa tanah ist gewiss unursprünglich und dem Mal. entlehnt.

Nr. 22. Ich habe Bedenken gegen die Schreibweise vu rak. Die Aussprache des w ist genau dieselbe wie im Niederlandischen, ganz abweichend vom französischen und englischen v, das die Eingeborenen nicht aussprechen können, sie machen daraus p. Die Schreibweise mit v ist darum so unzweckmassig, weil in einigen Sprachen, z. B. Fidji, v und w denselben Unterschied zeigen, wie im Niederlandischen v und w\ für Fidji v hat Samoa ƒ. Dass die Englander unfahig sind, das niederlandische, alfurische, javanische, Fidji, Sanskrit w auszusprechen, weil ihr eigenes w anders lautet, ist kein Grund, den ihnen unfassbaren Laut mit v, der ganz anders lautet, wiederzugeben. Am wenigsten sollen die Deutschen es tun,beidenenz>gar als ƒ gesprochen wird.

Nr. 36. Auch hiergibt die Schreibweise vanua, kavanua vonNordost-

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