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Die vom Mimsterium für. Landwirtschaft ernannten Mitglieder und Ersatzmanner haben die Ubernahme der Funktion zu bestatigenMitglieder und Ersatzmanner, die nicht öffentliche Beamte sind, haben zugleich schriftlich die Erklarung abzugeben, dasz sie die übernommene Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen werden.

Reichen die Mitglieder der Anerkennungskommission nicht hin, urn in der Anerkennungsperiode rechtzeitig alle Besichtigungen der Feldkulturen vorzunehmen, so ist der Obmann der Anerkennungskommission berechtigt, zur Vornahme derselben die Ersatzmanner heranzuziehen; reichen zur Vornahme der Arbeiten nicht einmal die brsatzmanner hin, so kann er Feldkulturbesichtiger ernennen, die sich der Anerkennungskommission schriftlich verpflichten mussen, die anvertraute, Funktion genau nach den Instruktionen und nach bestem wissen und Gewissen auszuüben.

Das Ernennungsdekret des Ministeriums für Landwirtschaft oder der landwirtschaftlichen Hauptkorporation dient den Inhabern als Legitimation.

Wird die Stelle eines Mitgliedes vor Ablauf der 3jahrigen Funktionsperiode erledigt, so wird vom Ministerium für Landwirtschaft über vorschlag der Anerkennungskommission für den Rest der Funktionsperiode sein Ersatzmann zum Mitgliede ernannt.

Kann ein Mitglied krankheitshalber oder wegen eines anderen riindernisses seine Funktion nicht ausüben, so beruft der Obmann der Anerkennungskommission an dessen Stelle den Ersatzmann; ist die Verhinderung eine dauernde oder nimmt ein Mitglied ohne gehorige bntschuldigung an 3 aufeinander folgenden Sitzungen nicht teil, so kann es vom Ministerium für Landwirtschaft über Antrag der Anerkennungskommission der Mitgliedschaft in der Kommission entnoben und sein Ersatzmann zum Mitgliede ernannt werden. Für die erledigten Ersatzmannerstellen schlagt die Anerkennungskommission dem Ministerium für Landwirtschaft neue Ersatzmanner für den Rest der runktionsperiode vor.

Die Mitgliedschaft in der Anerkennungskommission ist eine Ehrentunktion. Die Mitglieder erhalten für eine über Auftrag des Obmannes auszerhalb des Sitzes der Kommission oder auszerhalb ihres Wohnortes ausgeubte Tatigkeit den Ersatz des Zehrgeldes und der Barauslagen.

iJie Anerkennungskommissionen sind berechtigt, zur Deckung der mit dem Anerkennungsverfahren verbundenen Auslagen von den Gesuchstellern für die Durchführung des Anerkennungsverfahrens uber di^ Originalitat einer Sorte eine Anerkennungsgebühr einzuheben, deren Hohe uber Antrag der Anerkennungskommission vom Ministerium rur Landwirtschaft festgesetzt wird.

Die Anerkennungskommissionen sind berechtigt, für die Anerkennung von baatgut und Setzlingen eine Anerkennungsgebühr einzuheben, en Hohe auf die ïm vorhergehenden Absatze erwahnte Art festgesetzt wird. Diese Gebühr wird per ha der für das Anerkennungsverfahren angemeldeten Flache (Anerkennungsgrundgebühr) und per q des anerkannten Saat- oder Setzlingsgutes bestimmt werden.

iJie Anerkennungsgrundgebühr musz bei der Anmeldung der Früchte Anerkennungsverfahren entrichtet werden und wird nicht zurückerstattet, wenn das Saat- oder Setzlingsgut nicht anerkannt wird.

^ 5' w^r^Wlr!!SHmskw^Sfpren,ge? der ein2e'nen Anerkennungskommissionen wird durch den Wirksamkeitssprengel der landwirtschaftlichen Hauptkorporationen bestimmt. Die Mitglieder einer Kommission dürfen

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