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bedoelingen der opperste leiding. Moltke's radiogrammen waren de aankondiging geweest van uitvoerige nieuwe instructies, waarin hij zijn verdere bedoelingen en de motiveering daarvan kenbaar maakte. Dit zijn de Anweisungen für die 1. bis VII. Armee, gedurende den ochtend van den 5den September in Luxemburg geredigeerd en in den loop van den middag en avond ter kennis gekomen van de verschillende A.O.Ks. Zij luiden:

Der Gegner hat sich dem umfassend angesetzten Angriff der I. und II. Armee entzogen und mit Teilen den Anschluss an Paris erreicht. Meldungen und sichere Agentennachrichten lassen ferner den Schluss zu, dass der Feind aus der Linie Toul—Belfort Trappen nach Westen befördert, sowie dass er vor der Front der III. bis V. Armee ebenfalls Armeeteile herauszieht. Ein Abdrangen des gesamten französischen Heeres gegen die Schweizer Grenze in südöstlicher Richtung ist somit nicht mehr möglich. Es muss vielmehr damit gerechnet werden, dass der Feind zum Schutze der Hauptstadt und zur Bedrohung der rechten deutschen Heeresflanke starkere Krafte in der Gegend von Paris zusammenzieht und Neubildungen heranführt.

Die I. und II. Armee müssen daher gegenüber der Ostfront von Paris verbleiben. Ihre Aufgabe ist es, feindlichen Unternehmungen aus der Gegend von Paris offensiv entgegenzutreten und sich hierbei gegenseitig zu unterstützen.

Die IV. und V. Armee sind noch in Berührung mit starkerem Feind. Sie müssen versuchen, ihn dauernd nach Südosten zu drangen. Dadurch wird auch der VI. Armee der Weg über die Mosel zwischen Toul und Epinal geöffnet. Ob es hier im Verein mit VI. und VII. Armee gelingen wird, nennenswerte Teile des Gegners gegen das Schweizer Gebiet abzudrangen, ist noch nicht zu übersehen.

Aufgabe der VI. en VII. Armee bleibt zunachst die Fesselung der vor ihrer Front befindlichen Krafte. Es ist sobald als möglich zum Angriff gegen die Mosel zwischen Toul und Epinal unter Sicherung gegen die Festungen vorzugehen.

Die III. Armee nimmt die Marschrichtung auf Troyes—Vendeuvre. Je nach Lage wird sie zur Unterstützung der II. und I. Armee über die Seine in westlicher Richtung oder zur Beteiligung an den Kampfen unseres linken Heeresflügels in südlicher oder südöstlicher Richtung verwendet werden.

Seine Majestat befehlen daher:

I. Die I. und II. Armee verbleiben gegenüber der Ostfront von Paris, um feindlichen Unternehmungen aus Paris offensiv entgegenzutreten. I. Armee zwischen Oise und Marne. Die Marne-Übergange von Chateau-Thierry abwarts sind für einen Uferwechsel besetzt zu halten. II. Armee zwischen Marne und Seine; die Inbesitznahme der

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