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G. HOFFMANN, MONOGRAPHISCHE STUDIËN

handlung der wichtigsten Fragen, die sich wahrend der Arbeit herausstellten und von grundlegender Bedeutung für einzelne Arten sind. lm dritten Abschnitt wird die Abgrenzung sowohl der Arten untereinander als auch die der Gattung gegen andere klargestellt. Die Beschreibung der im Material vorhandenen neuen Arten beendet diesen Teil. Zum Schluss folgen einige geographische Einzelheiten der indomalayische Formen.

Die Arbeit entstand auf Anregung von Herrn Prof. Dr. Th. Herzog. Ihm schulde ich besonderen Dank für Förderung und Unterstützung, die er mir in jeder Hinsicht zuteil werden liess, sowiefür Benutzung seiner reichen Bibliothek. Herrn Prof. Dr. O. Renner, dem Direktor des botanischen Institutes in Jena, danke ich bestens für die Überlassung eines Arbeitsplatzes, sowie des von ihm auf Java und Sumatra gesammelten Materials. Ferner fühle ich mich Herrn Dr. Fr. Verdoorn, Leiden, zu grossem Danke verpflichtet für freundliche Übersendung von Vergleichsmaterial aus seinem Herbar und für das lebhafte Interesse, das er meiner Arbeit entgegenbrachte. Nicht zum wenigsten wurde der Fortgang der Untersuchungen dadurch gefördert, dass mir von auswartigen Herbarien die Originale bereitwilligst zur Verfügung gestellt wurden. Herrn Prof. Dr. F. Chodat, dem Direktor des Herbier Boissier Genf, sei deshalb mein besonderer Dank ausgesprochen; ferner Herrn Hofrat Prof. Dr. V. Schiffner, Wien, und Herrn Prof. Dr. K. Keissler, dem Direktor des Naturhistorischen Museums in Wien. Schliesslich wurden mir auch Originale aus dem Staatsherbar Berlin durch Herrn Dr. H. Reimers, dem ich an dieser Stelle nochmals danken möchte, bereitwilligst überlassen.

A. ALLGEMEINER TEIL

1. ARBEITSWEISE

Die kritische Bearbeitungsweise bestand darin, dass ich in jedem Falie von der alt esten Diagnose ausging, z.B. die in der „Synopsis Hepaticarum” beschriebenen Arten von dort ableitete und selbstverstandlich keine Entscheidung traf, ohne das Original der betreffenden Art untersucht zu haben. Wenn dann Unklarheiten auftraten, habe ich stets versucht, diese zuerst in dem Sinne zu klaren, dass ich

Annales Bryologici VIII 6

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