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G. HOFFMANN, MONOGRAPHISCHE STUDIËN ÜBER

1. Die Ocellen befinden sich etwas über der Basis, suprabasal, gehauft, neben- und übereinander gestaf feit: P. bancana, P. borneensis, P. sphaeroides. 2. Die Ocellen finden sich' ausser an der Basis, wo sie am grössten sind, auch noch über die Blattflache verstreut, sind dann aber nicht grösser als die umgebenden Zeilen: P. grandiocellata. 3. Die Ocellen sind unregelmassig über das ganze Blatt verstreut und kaum grösser als die anderen Zeilen: P. corticola. 4. Die Ocellen sind in der Blattmitte kettenartig aufgereiht: P. falsinervis.

e. Der Lobulus. —Grosse, Form, Eckdorn und Papillenstellung. Welche wichtige und entscheidende Stellung beider Abgrenzungder Arten der Lobulus einnimmt, geht schon aus der Unterteilung der Gattung in Longilobae und Brevilobae hervor. Unten wird noch genaueres über den Wert dieser Einteilung gesagt werden. Hier soll nur festgestellt werden, was dazu berechtigt, den Lobulus als ein Unterscheidungsmittel ersten Ranges zu bewerten. Es ist vor allem Grosse, Form, Dorn und Papillenstellung, schliesslich noch der Übergang des Lobulus in das Blatt. Was die Grosse anbetrifft, so muss gefordert werden, dass sie innerhalb einer Art keinen nennenswerten Veranderungen unterworfen ist; erst dann kann sie mit Sicherheit zur Abteilung und Charakterisierung einer Art dienen. Diese Forderung ist denn auch, von geringen standort- oder altersbedingten Schwankungen abgesehen, erfüllt. Die Form verhalt sich innerhalb der Arten auch konstant; sie wird oft bedingt durch den mehr oder weniger spitzen Winkel, den die Carina mit dem oberen Rand bildet, oder durch eine Einknickung dieses oberen Lobulusrandes. Beide Falie werden unten einer eingehenderen Besprechung bedürfen. Das Vorhandensein oder Fehlen eines Eckdornes gehort zu den wichtigsten Merkmalen. Es ist erstaunlich, welche Füllë von Ausgestaltungen dieses Organ bei Pycnolejeunea gefunden hat. Nicht die Lange allein — von der sechszelligen Spina bis zur einzelligen Ecke — sondern auch die Stellung, ob eingerollt oder steil aufwarts gerichtet, ob hinter der vorderen Lobuluswand verborgen oder dieser eng anliegend, geben wichtige und regelmassig wiederkehrende Anhaltspunkte. In P. angulistipa haben wir sogar eine Art mit zwei Domen vor uns. Gerade durch seine Mannigfaltigkeit erhalt dieses Organ seinen systematischen Wert. Die Stellung der Schleimpapille am Lobulus, auf die Evans besonders aufmerksam gemacht hat, ist

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