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G. HOFFMANN, MONOGRAPHISCHE STUDIËN ÜBER

stimmen, fielen bestimmte Gruppen auf, die in naher verwandschaftlicher Beziehung zu stehen schienen und Übergange untereinander zeigten. Selbstverstandlich waren es in erster Linie die zahlenmassig am haufigsten Yertretenen sowie die durch Polymorphismus gekennzeichneten Arten, die sich einer exakten Bestimmung durch die vorhandenen Mittel widersetzten. Diese sich schon früh heraushebenden Gruppen enthielten auch spater wahrend des Arbeitsganges die wesentlichen Schwierigkeiten, und bei ihnen wurden Umstellungen, Neuordnungen usw. hauptsachlich nötig, wahrend die durch irgend ein Merkmal von der Norm abweichenden Arten bereits früher gut charakterisiert waren.

a. Das Artenpaar P. ceylanica - P. Meyeniana. Die beiden Arten sind zahlenmassig am störksten vertreten; das untersuchte Material enthielt: 124 mal P. Meyeniana, 46 mal P. ceylanica.

An Typen und Cotypen

XXX ( X "X standen mir zur Verfügung

X--- XX ( n—aus dem Herbar Lindenberg

X —pX ^ — Wien P. ceyl. G. Ceylon

Nr. 6407. P. Mey. Meyen. X X Manila in folio filicum Nr.

XJp) ( I 6402. aus dem Staatsherbar

CXXtX ) V \ München. P. ceyl. Fleischer

C | Java, 26. 3. 10. Nr. 167. P.

HyX) Mey. 1) 1668 South Anda-

c lxX> mand, Kurz. 2) Tonkin Ba-

Fig. 3. — a. P. ceylanica; b. P. lansa, Herb. Steph. Das im Meyeniana] c und d. P. Meyeniana Münchener Herbar unter P. var. ligulata. — Vergr. a—c 10 fach,. ceyianica aufbewahrte Mad 20 fach. terial von Fleischer war

ein Mischrasen sehr vieler Lebermoose, enthielt aber keine Pycnolejeunea, also auch nicht die nach der Benennung erwartete ceylanica.

P. ceylanica. —Zunachst erwies es sich als nötig, eine scharfe Trennung zwischen den beiden Arten zu ziehen, denn der lange Dom, die Blattform, Farbe und Habitus lassen sie oft ahnlich erscheinen. In Stephani’s Icones z.B. dürfte ein Betrachter schwerlich einen wesentlichen Unterschied in der Wiedergabe der beiden Pflan-

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