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DIE INDOMALAYISCHEN ARTEN VON PYCNOLE JEUNEA

zen feststellen können. Wenn man noch bedenkt, dass nur einzelne Blatter gezeichnet sind, deren Form auf Allgemeingültigkeit keinen Anspruch erheben kann, und den ungeheuren Polymorphismus gerade dieser Art in Rechnung setzt, über den unten noch gehandelt wird, so erklart sich, wie schwer eine sichere Entscheidung besonders bei sterilem oder dürftigem Material ist.

An Hand des zahlreichen Materials konnte ich durch standigen Vergleich und Messungen folgende Unterschiede festlegen: 1. P. ceylanica ist im allgemeinen deutlich kleiner. 2. Der Dorn greift r egelmassig um die Spitze des Lobulus herum, so dass eine kreisförmige öffnung des Wassersacks entsteht. Dies ist bei jungen Blattem ganz besonders gut zu beobachten. 3. Das Zellnetz, von Stephani mit „trigonis maximis” gekennzeichnet, ist mitVorsicht systematisch zu verwerten. Im allgemeinen mogen die dreieckigen Verdickungen auffallend sein, doch finden sich auch bei P. Meyeniana Exemplare mit Verdickungen ohne das hier geforderte „regulariter hexagonae”. 4. Das sicherste Unterscheidungsmerkmal ist der Winkel, den der Lobulus mit dem Stammchen bildet. Die durch Messung gefundenen mittleren Winkelwerte waren für P. ceylanica 50.44°, für P. Meyeniana 66.65° (s. Kurve).

5. Schliesslich erfahrt der

W

Lobulus bei P. ceylanica eine auffallende Ver enger ung an der Spitze, wahrend er sich bei P.

Meyeniana nur wenig verengt 68'—V / m.

(Fig. 3). \ /

Die Messungen wurden \

in folgender Weise ausgeführt:

Gemessen wurde der Winkel

zwischen Stamm und unterem / \

J _ c.

Lobulusrand; und zwar an ver- V ~/—d schiedenen Pflanzen je 10 auf-

einander folgender Blatter des >h

H a u p t stammes. Das errech-

l ijr-ii ij- ,.,n, , Fig. 4. *— Winkelmessungen von P.

nete Mittel dieser 10 Werte ergab

Meyeniana (M) und P: ceylanica (C). emen Punkt der Kurve; durch Mittelwert

die 10 Punkte sind also 100

Blatter dieser Art erfasst. Das Mittel der Kurvenpunkte ergibt

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