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G. HOFFMANN, MONOGRAPHISCHE*STUDIEN ÜBER

b. Das Artenpaar P. imbricata - P. trapezia. P. imbricata N. ab E. — Die Untersuchungen über P. imbricata konnten sich auf 80 Exemplare erstrecken. — Diagnose: Synopsis hepat. p. 359. •

Das Original lag mir vor und stimmte mit der Beschreibung und der Zeichnung in den Icones überein. Die Art ist durch ihre bedeutende Grosse schon von den ineisten anderen Pycnolejeuneen unterschieden. Die systematisch verwendbaren Merkmale.sind bereits in der Synopsis vollzahlig hervorgehoben: Folia a „imbricata”, b. „obtusissima”, c. „margine dorsali basi rotundata . Lobulus „in brevem dentem excurrens”, Amphigastrium „ovale, laciniis acuminatis subconniventibus”. Die Stephani’ sche Diagnose hebt die unten noch als besonders wichtig zu behandelnde Rundung der dorsalen Basis gar nicht hervor, sondern sagt „basi antica longe truncata”! Amphigastrien sind hier als „subcircularia beschrieben. Sonst stimmen die Diagnosen im wesentlichen überein. Die P. imbricata ist jedenfalls genügend systematisch festgelegt. Deutlich grenzt sich hiervon eine Gruppe ab, die zwar im allgemeinen mit der eben beschriebenen P. imbricata übereinstimmt, aber doch einen derartig verschiedenen Lobulusbau aufweist, dass es nicht angezeigt schien, sie unter der „echten” imbricata zu belassen. Der Lobulus (s. Fig. 4a, b.) ist an der Basis sehr breit und verschmalert sich nach der Spitze zu schnell und lauft in einen meist zwei Zeilen langen Eckdorn aus. Die vordere Lobulusflache erscheint unterhalb dieses Dornes regelmassig stark nach vom gewölbt.

Diesen Typus fand ich ausser in meinem Material im Original der P. trapezia (3 minor wieder! Herbar Lindenberg: „Nr. 6400 Lej. trapezia. N. ab E. p minor e Java. Ad pedem Merapi leg. Junghuhn”.

In der Synopsis ist diese Art von der eigentlichen P. trapezia auch abgetrennt und als Var. p minor beschrieben: Syn. hep. p. 358.

Dass diese Pflanze nicht zu P. trapezia gehören kann, beweist schon die Blattform, welche den gebogenen Dorsalrand des Imbricatatypus zeigt.

Ich konnte 25 Exemplare dieser JuNGHUHN’schen Varietat untersuchen. Da sie mit P. trapezia nichts gemeinsam hat, sich aber von P. imbricata durch den Lobulusbau nur wenig unterscheidet, möchte ich sie hierher stellen und als P. imbricata var. Junghuhniana abtrennen.

Foreau sammelte in Vorderindien ein Exemplar, das nach allen

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