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G. HOFFMANN, MONOGRAPHISCHE STUDIËN ÜBER

untersuchen, z.B. Schiffner Nr. 2796, Burgeff Nr. 8184.

Die Amphigastrien geben kein Unterscheidungsmerkmal, die Form wechselt von rund bis oval, eine Beobachtung, die bereits aus

den Diagnosen hervorgeht:

P. trapezia P. imbricata

Synopsis: „orbiculatis” „ovalibus"

Spec. hep.: „ovata-elliptica” „subcircularia”

Ein Unterschied in Lange oder Stellung des Eckdorns tritt auch nicht wesentlich hervor. Eine genauere Abgrenzung gegen P. imbricata ist unbedingt notwendig. Auch hier wurde versucht, durch Festlegung bestimmter Konstanten auf dem Wege der Winkelmessung ein brauchbares Unterscheidungsmerkmal zu finden.

Die Blatter der P. imbricata sind am dorsalen Rand weit ausladend gerundet (s. Fig. 5, Typ a), ein Merkmal, das von dem trapezoiden Umriss der anderen Art genügend absticht (Typ b). Jedoch zeigte es sich bei Untersuchung vieler Blatter verschiedener Exemplare, dass fast alle Übergangsformen vorhanden sind (Typ c). Bei den nun ausgeführten Messungen diente als Vergleichswert der Winkel, den die fast gerade Grundlinie des Blattes mit der Verlangerung der dorsalen Basis bildet. Es konnten zu diesen Messungen natürlich

nur Blatter benutzt werden, iie Basis und Insertionsstelle, durch Praparation freijelegt, einwandfrei zeigten. Die so erhaltenen Winkelwerte, kurvenmassig eingetragen, zeigen: (s. Fig 6).

Die Werte für P. trapezia liegen zwischen ca. 73° und 99°, für P. imbricata zwischen ca. 85° und 140°. Es sind also alle Übergangsformen vorhanden. Selbstverstandlich wurden nur Blatter jeweils derselben Pflanze verglichen und nur solche des Haupt-

stammes. Die Kurve der P. imbricata zeigt ein Maximum bei 95°, ein zweites bei 115°; die der P. trapezia ein einmaliges bei ca. 85°.

Es wurde noch eine andere Methode zur Trennung der beiden Ar-

Fig. 6. — Winkelmessungen von P.

imbricata und P. trapezia. Kurve

der P. trapezia, Kurve der

P. imbricata.

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