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G. HOFFMANN, MONOGRAPHISCHE STUDIËN ÜBER

Berliner Herbar. Leider musste ich feststellen, dass das Convolut keine Str. hamatifolia enthielt, sondern eine Lophocolea. Diese Art muss also aus der weiteren Betrachtung ausgeschaltet werden. Dann untersuchte ich das Original der Str. Novae Guineat das Material ist steril. Ich musste die Feststellung machen, dass die hier aufgehobene Pflanze zweifelsohne eine Pycnolejeunea ist, aber in keiner Weise mit der Zeichnung der S. Novae Guineae in den Icones Stephani’s übereinstimmt. Die Beschreibung in Spec. Hepat. Vol. VI ist so dürftig, Hagg ein Urteil hieraus nicht gewonnen werden kann. Hingegen hat das untersuchte „Original” grosse Ahnlichkeit mit der in den Icones abgebildeten Str. planifolia', besonders Blattform, Eckdomstellung und Lobulusgrösse stimmen durchaus überein. Auch würde die von Stephani gegebene Diagnose der Str. planifolia diesem Material viel eher entsprechen, besonders die Zellmasse stimmen genau überein. Das Original der Str. planifolia (leg. Pfleiderer) war leider nicht zu erlangen.

d. Vorschlag einer neuen Artgruppierung innerhalb der indomalayischen Pycnolejeuneen. — Die Gottsche bekannten Pycnolejeuneen findet man in der Synopsis unter den Lejeuneen, Abteilung Macrolobae. Beim Hinzukommen neuer Arten erwies es sich für Stephani in seinen Spec. Hepat. als praktisch, eine Scheidung in Longilobae und Brevilobae durchzuführen. Dieses Einteilungsprinzip hat den Vorteil, beim Bestimmen typischer Formen eine der Gruppen völlig ausschalten zu können. Aber es gibt auch Grenzfalle, die schwieriger unterzubringen sind. Ist die Grenze zwischen beiden Gruppen nun glücklich gewahlt ? So, wie die Einteilung in der Spec. Hepat. vorliegt, scheint sie mir nicht ideal zu sein; stehen doch Arten mit kurzem Lobulus bei den Longiloben; desgleichen sind die Grenzfalle nicht genügend berücksichtigt. Unter den bei Pycnolejeunea üblichen Grössenverhaltnissen dürfen zu den „Longiloben” nur Pflanzen mit sehr langem Lobulus, also wenigstens 1f 2 bis 3/i so lang wie das Blatt, gerechnet werden. Ein solcher Masstab muss bei dieser Gattung angelegt werden. Ein Lobulus, wie ihn P. grandiocellata oder P. bancana zeigt, rechtfertigt nicht die Einreihung dieser Arten unter die Longüoben. Allein betrachtet oder mit anderen Lejeuneen Gattungen verglichen, mag die Bezeichnung zutreffend sein, nicht mehr aber nach Gegenüberstellung mit den Arten der eigenen

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