Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

G. HOFFMANN, MONOGRAPHISCHE STUDIËN ÜBER

hervorragende Zeilen. Im Perianthbau treten keine allzu grossen Unterschiede auf, ausser den auch hier stark vorgewölbten Zeilen der Kiele. Zusammenfassend ist zu sagen, dass Leucolejeunea nicht nur durch holostipe Amphigastrien, die letzthin für eine Trennung nicht beweisend waren, sondern auch in anderen wesentlichen Einzelheiten von Pycnolejeunea unterschieden ist. Eine Vereinigung beider Gattungen ist daher m. E. nicht angangig. Dass hingegen beide in einem natürlichen System entweder sich nahe stehen oder seltsame Parallelbildungen darstellen, dürfte keinem Zweifel unterliegen.

C. GEOGRAPHISCHE BETRACHTUNG

In diesem Abschnitt soll versucht werden, das für die geographische Verbreitung der Gattung Pycnolejeunea in der Indomalaya wertvolle zusammenzufassen. Dass bei der ungeheuren Grosse und Vielgestaltigkeit des Areals diese Untersuchung keinen Anspruch auf Vollstandigkeit haben kann, ist selbstverstandlich. Bedeutet doch die Untersuchung von rund 400 Exemplraen nur eine Stichprobe bei der wohl nicht unbedeutenden Zahl der noch zu erwartenden Arten. Erst wenn die weitere Indomalaya vollstandig auch in ihren kleineren Inselgliedern und dem Kern der Hochgebirge im Innern durchforscht ist, würde ein Urteil, das Anspruch auf Vollstandigkeit erhebt, möglich sein. Hier soll nur im Rahmen des bisher Bekannten und Gesammelten versucht werden, geographisch wetrvolle Gesichtspunkte zusammenzustellen. Die Gebietsbegrenzung des in dieser Arbeit unter „Indomalaya” verstandenen Bezirkes ist: die Lander zwischen dem 20°. nördlicher und 10°. südlicher Breite, sowie zwischen dem 90. und 150. Langengrad östlich von Greenwich.

1. West Abschnitt: Tropisch. Himalaya, Südindien und Ceylon; 2. Mittlerer Abschnitt: Hinterindien, Sumatra, Java, Bomeo, Celebes; 3. N o r d Abschnitt: Philippinen; 4. O s t Abschnitt: Papuasien. Nach dieser von Herzog (8) gegebenen Einteilung lagmir vom 1. und 4. Abschnitt nur ganz wenig Material vor, der 2. und 3. Abschnitt steilte die Hauptmenge und innerhalb dieser Lander natürlich Java als die bestbekannte der Insein den weitaus grössten Anteil. Die prozentuale Berechnung lasst dann Sumatra folgen, Bomeo und die Malayische Halbinsel; die Molukken, Celebes, Philippinen und Neu Guinea sind alle mit weniger als 5% beteiligt.

Sluiten