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dem er nie mehr in diesem Leben entrinnen konnte, stand gebeugt über dem kranken Herrn. Er tat, was selbstverstandlich war: er flösste dem Schah Baldrian ein. Die ersten schweren Regentropfen fielen auf den weichen Sammet des Zelts, das man um den Schah gebaut hatte. Der Wind liess leise die Ringe erklirren, die des Zeltes Wande mit den drei metallenen Staben verbanden. Der Schah fühlte sich wohler. Er wusste, dass es draussen blitzte, und den Donner hörte er mit wonnigem Behagen. Seine Uebelkeiten verschwanden, kein Wunder! Das Schiff stand still, kaum zwei Seemeilen von der Küste. Nur das Meer klatschte in regelmassiger Wut gegen die Flanken.

Dieser Sturm war dem Grossvizir als eine besondere Gnade des Himmels geschickt worden. In hurtigen Booten erreichten Sekretare Konstantinopel, mitten in der Nacht. In den gleichen hurtigen Booten kehrten sie am nachsten Tage, gegen neun Uhr morgens, zurück. Der Schah schlief noch. Sie brachten das Telegramm des Wiener Botschafters: in Wien erwarte man die Majestat. Alles ware zum Empfang bereit. . .

Auch der Sturm erstarb. Eine neue, gewaschene Sonne leuchtete stark und froh, wie einst, vormals, am ersten Tag ihrer Erschaffung.

Auch der Kapitan leuchtete. Auch der Grossvizir leuchtete. Mit Volldampf glitt das Schiff dahin, Europa entgegen.

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