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vollkommen überzeugt, dass es viele solcher Madchen schliesslich gabe und dass seine Ehre auch etwas wert sei und vielleicht mehr.

Es war also, wie er sich sagte, endgültig „ein Bruch" und dies machte ihn dermassen „melancholisch", dass er sich eines Tages entschloss, zu Fuss durch Sievering zu wandern. Was kümmerte ihn Sievering? Es war noch schlimmer als langweilig: es war namlich „fad". Einen Tag spater allerdings war es „charmant" geworden. — Das kam von der Mizzi Schinagl.

VII.

Leider liegen die Tage, in denen unsere Geschichte spielt, schon so weit zurück, dass wir nicht mehr mit Sicherheit festzustellen vermogen, ob der Baron Taittinger recht hatte, als er der Meinung war, die Mizzi Schinagl sehe aus wie eine Zwillingsschwester der Grafin W.

Er hatte, traurig und geradezu verzweifelt durch Sievering schlendernd, den lacherlichen Entschluss gefasst, eine Tonpfeife zu kaufen. Und er trat in den Laden des Alois Schinagl ein. Er war darauf vorbereitet gewesen, einen alteren würdigen Mann im Laden vorzufinden. Die Tür hatte eine grelle Alarmglocke. Auch sie überraschte den Baron Taittinger nicht. Wohl aber überraschte, ja erschreckte es ihn, dass statt des alten Pfeifenhandlers, den er erwartet hatte, ein Wesen hinter dem Ladentisch erschien, das er bereits sehr wohl zu kennen glaubte: wenn es nicht die Grafin W. persönlich war, so war es gewiss ihre Schwester. Er beschloss zuerst, langere Zeit die Pfeifen zu prüfen, von denen er allerdings gar nichts verstand.

Es waren lacherliche Pfeifen und lacherliche Preise.

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