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Gaste. Er wandelte durch den Saai. Er bemerkte gar nicht, dass ihm die Leute auswichen und dass sie ganze breite Strassen vor ihm bildeten, und dass sich gleichsam die Welt vor ihm spaltete. Unentwegt spielte die Musik Walzer von Strauss, aber ein Unmut

lahmte alle Anwesenden.

Der Baron Taittinger hatte ihn sofort erspaht. Er wusste sofort, nach wem der Schah Ausschau hielt. Die Zeit rann unaufhaltsam, bald mussten die „Spezis" kommen. Es musste auf jeden Fall verhindert werden, dass der Schah innerhalb der nachsten halben Stunde etwa in ein Gesprach mit der Grafin geriet. Man konnte diesen Schah jedenfalls nicht aus dem Redoutensaal entfernen. Man musste also die Grafin nach Hause schicken.

Um das Allerschlimmste zu verhüten, beschloss der Baron mit dem Grafen W. zu sprechen.

Er naherte sich dem kleinen Tisch, an dem der Graf allein sass. Er tanzte nicht gern. Er spielte nicht gern. Er trank nicht einmal gern. Eifersucht war seine einzige Leidenschaft. Er freute sich an ihr, er lebte von ihr. Es bereitete ihm ein wüstes Vergnügen, wenn er so zusah, wie seine junge Frau dahintanzte. Er hasste die Manner. Es schien ihm, dass sie alle auf seine Frau lauerten. Von allen Mannern, die er kannte, war und blieb ihm der Rittmeister Taittinger der Liebste, der einzig Liebe. Den hatte er bereits erledigt, vernichtet, er kam nicht mehr in Betracht.

Taittinger ging unmittelbar auf die Hauptsache ein.

„Graf" — sagte er, — „ich muss mit ihnen ernstlich sprechen. Unser persischer Gast ist verliebt

in Ihre Frau!" _

„Nun?" — sagte der kaltblütige Graf. —^„Es ist

kein Wunder. Viele lieben sie, lieber Baron!

„Ja, aber, lieber Graf, der Schah, wissen Sie,

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