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Es erwies sich namlich nach einiger Zeit, dass der Kurort Baden keine günstige Wirkung auf das Gemüt der Mizzi ausüben konnte. Es gab viele Gründe dafür. Vor allem gab es Trabrennen. Mizzi Schinagl konnte nicht zu Hause bleiben. Sie war niemals früher bei irgend welchen Rennen gewesen. Jetzt schien es ihr, dass sie zu jedem gehen müsse. Es war, als zwange sie irgendeine höllische Gewalt, das Schicksal immer wieder herauszufordern, das Schicksal, das ein Mal einen so seligen Glückssturm über sie hatte wehen lassen.

Ohne jede Kenntnis der mannlichen Natur, wie sie es nach einem Aufenthalt in einem sogenannten öffentlichen Hause sein musste, wo man ebenso wemg von der wirklichen Welt erfahrt wie in einem Pensionat für junge Madchen, beurteilte Mizzi die Manner, die ihr begegneten, nach den Masstaben, die für die Einstundengaste im Hause Matzner vielleicht gerade noch gültig gewesen waren. Es konnte also nicht fehlen, dass sie Hochstapler und Taugenichtse für solide Herrschaften aus guter Gesellschaft hielt. Sie war einsam. Sie hatte Heimweh nach dem Haus der Frau Matzner. Sie schrieb jeden Tag Ansichtskarten, an ihren Vater, an Frau Matzner, an jede von deren achtzehn Pensionarinnen und an das Regiment Taittingers, mit dem Vermerk auf dem Umschlag: „Bitte bestimmt über-

geben, Danke, Schinagl".

Sie schrieb immer das Gleiche: sie lebe herrlich, sie geniesse endlich die Welt. Von Taittinger kam keine Antwort. Frau Matzner antwortete hie und da mit einer vernünftigen gewöhnlichen Postkarte, mit Ratschlagen und Mahnungen. Die Pensionannnen des Hauses Matzner antworteten alle zusammen auf einem

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