Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

dass er ihr Gesicht hatte sehen können, denn ein grosser Hut bedeckte den Kopf, und lediglich an dem leisen Zittern der violetten Pleureusen konnte Ephrussi erkennen, ob Frau Matzner zustimmte oder ablehnte. „Sie haben ja" — wiederholte er bereits zum fünfundzwanzigsten Male — „Albatros" für fünftausend, für dreitausendfünfhundert Staatsloose, mit zehntausend sind Sie an der Pfaidlerei beteiligt, mit zweitausend an der Backerei Schindler, Ihr eigenes Geschaft ist — ich weiss nicht, wieviel wert — Ihr Notar wird es wissen. Sie wissen es auch. Sie sind dreiundfünfzig Jahre alt" — Hier unterbrach Frau Matzner: „Zweiundfünfzig, Herr Ephrussi!" — „Um so besser" — fuhr er fort — „also selbst, wenn Ihr Geschaft nicht geht und Sie wollen nicht nur Coupons schneiden, so arbeiten Sie noch gute acht Jahre in voller Blüte, in der Pfaidlerei meinetwegen. Gründen Sie ein Modistengeschaft — kaufen Sie eins — Sie haben Geschmack — Immer brachte der Anblick der Pleureusen den Bankier Ephrussi auf die Modisten-Idee.

„Ist das auch ganz sicher, Herr kaiserlicher Rat?" fragte Josephine Matzner.

„Ich kann's Ihnen beweisen" — sagte Ephrussi und, wie gewöhnlich, bewegte er das Tischglöckchen. Wie gewöhnlich kam der Buchhalter. Er öffnete die Bücher. Stumpf blickte Josephine Matzner auf die blauen Zahlen, roten Streifen, grünen Striche: tröstlich war all dies. Sie erhob sich, sie nickte, sie sagte: „Herr kaiserlicher Rat, Sie haben mir einen Stein vom Herzen genommen"; und sie ging endlich.

Einmal fiel es ihr ein, dass sie in der Pfaidlerei der Mizzi Schinagl nach dem Rechten sehen müsse. Bevor sie noch in den vertrauten Laden trat, schien ihr irgendetwas auf den ersten Bliek verandert. Unheil ahnte sie. Sie sah zwei neue goldgerahmte Spiegel im

Sluiten