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er selbst geht für eine halbe Stunde, grad' jetzt, inspizieren. Ehe noch Taittinger recht verstanden hatte, sagte der Doktor Stiasny: ,,Ausgezeichnet!" und wahrend eine seltsame, nie gekannte Mattigkeit aus Blei und Trauer sich über den armen Taittinger senkte, klingelte der Regierungsrat schon, gab er schon einen Auftrag, nahm er schon den Hut vom Haken, sagte er schon: „Also, in einer halben Stunde, Herr Baron!" — und auch der Doktor Stiasny sagte: ,,Ich gehe inzwischen in den Hof!" — und schon waren beide Herren verschwunden. Nicht einmal die Tür hatte man aufund zugehn gehort.

Und schon war Taittinger allein, im Zimmer des Direktors, zwischen fremden Tabellen an den Wanden, friedlichen grünen Aktenfaszikeln und, allerdings.einem stahlernen Tintenfass gegenüber, das seinen schwarzen höllischen Rachen höllisch aufgeklappt hatte.

Ein Aufseher kam herein, salutierte, ging wieder hinaus. Durch die offengebliebene Tür trat Mizzi Schinagl in die Kanzlei. Sie erschrak sichtlich. Sie machte zuerst eine Wendung, als wollte sie wieder in den Korridor zurück, schien sich zu besinnen, blieb stehen, hart an der Schwelle, und bedeckte das Angesicht mit den Handen. Man hatte ihr nur gesagt, sie müsse zum Herrn Direktor. Als sie Taittinger erblickte, hatte sie zuerst das Gefühl, dass sie fliehen müsse, wie bei einer Katastrophe und gleich darauf die schreckliche Gewissheit, dass ihr alle Auswege versperrt seien. Eine heisse Freude durchströmte sie, hierauf eine ebenso heisse Scham. Sie stand so ein paar lange Sekunden, die Hande vor den Augen. Es war ihr, als würde sie, wenn

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